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Das Jahr neigt sich ja nun so langsam dem Ende zu. Diese Zeit wird immer gerne für einen Jahresrückblick genutzt. Was ich eigentlich recht ungern mache, ich schaue deshalb lieber in die Zukunft und ich hoffe, das kommende Jahr wird ein besseres Jahr, mit weitaus besseren Nachrichten werden. Dies wünsche ich euch allen und dies wünsche ich vor allen einer Person, die mir sehr wichtig ist.
Was ich aber auch machen muss, ich muss allen Danke sagen, die mir in den letzten Monaten die Treue gehalten haben und mich auch immer wieder aufgebaut haben. Auch wenn ich einige Monate verstummt war, habt ihr immer reingeschaut und auch besorgt nachgefragt, ihr habt auch viele aufmunternde Kommentar geschrieben, was ich klasse finde. Dafür sage ich danke.

Nun zu den Zahlen. Bis gestern haben mich 6.512 Besucher besucht, im Schnitt blieben sie für 1:41 Minuten auf meiner Seite. Insgesamt gab es 11.583 Besuche und 20.732 Seitenzugriffe. Die meisten Besucher kommen natürlich aus Deutschland. 10.311 Besuche kamen von hier, gefolgt von Österreich mit 800 Besuchen und auf Platz 3 liegen die USA mit 150 Besuchen. Schlusslicht mit einem Besuch ist Costa Rica. Am weitesten entfernt waren die Besuch aus Australien und Chile.

Während über die Hälfte der Besucher nur einmal vorbeigeschaut hat, kommt doch ein recht großer Teil immer wieder. Bis zu 200 Mal wurde ich von 1.194 Besuchern besucht, was einen Anteil von 10,31% entspricht. 837 kamen sogar noch häufiger. Diese Zahlen machen mich doch etwas Stolz. yes

Was natürlich auch super ist und da muss ich euch loben, 59 Prozent surfen mit Firefox durchs Internet, der IE kommt nur auf 35% und dann kommt eine riesengroße Lücke, denn Opera schafft es nur auf 2,59% und der Rest ist kaum noch messbar. Drei Browser stechen da aber hervor, von denen habe ich noch nie etwas gehört. Einmal qzip und einmal Nutscrape und jetzt kommt es, bitte festhalten, “Arschloch” so soll auch ein Internetbrowser heißen, so steht es in der Auswertung.
Die anderen Zahlen werden jetzt zu langweilig und ich möchte euch damit auch nicht weiter nerven, deshalb komme ich auch gleich zu den Suchbegriffen.
Dort bin ich immer noch froh, dass ich scheinbar ein sauberes Weblog bin, also schmutzige Begriffe wurden nicht gesucht, aber dafür viel verrücktes.

“Fauliger Zombie” zum Beispiel, oder “Gute Nacht”.

Ich stelle einfach mal eine kleine Liste zusammen.

“Glück sieben Zehen”, “halb sieben durch”, “noch neun finger”, “Oma mit Stock”, “wegen trauerfeier geschlossen”, “wozu gibt es gesetze”, “autsch das tut weh”, “beim friseur unter der haube”, “bin wieder da”, “ich bin traurig”, “wer hat mit wem”, “wie bleibe ich ruhig” und “manchmal frage ich mich”. Ja und genau das mache ich grad, ich frage mich, wer und warum sucht so etwas?
Bei diesen ganzen Anfragen, hat natürlich google die Nase vorn, die meisten die etwas suchten kamen von dort.

So, das soll es erst einmal gewesen sein. Ich sage noch einmal danke und bis zum Jahresende geht es natürlich hier wie gewohnt weiter und nächstes Jahr, dann erst recht.

Ab und an hatte ich es ja in der Vergangenheit erwähnt, dass mein kleines Dörflein einen Bahnanschluss hat, es liegt direkt an der Bahnlinie Magdeburg-Haldensleben-Oebisfelde und von dort geht es weiter nach Wolfsburg. Bis Mitte der 90er Jahre galt diese Strecke noch als Hauptverkehrsstrecke, es fuhren regelmäßig Interregios ins Ruhrgebiet und war die alternativ Verbindung zur Strecke Berlin-Magdeburg-Helmstedt und für den Güterverkehr sogar mit die wichtigste Strecke. Wenn man noch ein paar Jahre zurückblickt, so war diese Strecke sogar die zweitwichtigste im innerdeutschen Grenzverkehr. Jedenfalls fing mit der bevorstehenden Bahnprivatisierung ein umdenken in der Bahnzentrale statt, bereits seit Anfang der 90er scheint dort das Motto zu gelten weniger ist mehr und der Kunde soll bleiben wo der Pfeffer wächst. Dies galt natürlich auch für diese Strecke. Die Strecke wurde zwar erneuert, also den neuen Geschwindigkeiten der Züge angepasst, aber das Hauptproblem blieb, sie ist eingleisig und nicht elektrifiziert, also quasi ohne Zukunft. Mit etwas guten Willen wäre dies möglich gewesen, aber lieber wollte man große sinnlose Prestigeobjekte bauen. ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecken sollten die Städte Deutschlands verbinden und das obwohl der Großteil der Bahnfahrer die Pendler sind und nur Großstädte per ICE verbunden werden, die Fläche bleibt draußen.
Irgendwie hat man den Eindruck, als ob die Bahn nach und nach abgewickelt werden soll.
Immer mehr Strecken wurden stillgelegt, Zugverbindungen gestrichen, die Begründung war immer die gleiche, zu unrentabel seien die Strecken, kaum noch Kunden.  Nur wer an den Kunden vorbeifährt oder sie vergrault, der braucht sich nicht zu wundern, wenn sie wegbleiben.
Nachdem also die Strecke zu einer Nebenstrecke degradiert wurde, wurde die nächste Stufe gezündet, wie überall wurden die Bahnhöfe geschlossen, anfangs musste man die Fahrkarte noch im Zug kaufen, später dann an nichtfunktionierenden Automaten auf dem Bahnhof. Wie gesagt, die Automaten funktionierten nicht immer, was sich bis heute nicht geändert hat, aber damit die verbliebenen Bahnkunden abgeschreckt werden, wurde das wohl unfreundlichste Bahnpersonal auf dieser Strecke eingesetzt, was also hieß, es war eine Nachlösegebühr fällig, sie haben nicht geglaubt, dass die Automaten nicht gingen.

Nachdem dann also dadurch die Gelegenheitsfahrer abgeschreckt wurden, blieben nur noch die Pendler übrig. Seitdem die Bahntochter Elbe-Saale-Bahn den Betrieb übernommen hat, sind kaum noch Schaffner unterwegs, somit stellen die Automaten keinen Hinderungsgrund mehr da. Aber damit auch ja niemand auf die Idee kommt, mit der Bahn zu fahren gilt seit einem Jahr ein völlig katastrophaler Fahrplan, der in diesem Jahr noch schlimmer geworden ist, denn schließlich müssen ja auch die Pendler verschwinden. Früher einmal galt der Stundentakt. der gilt heute teilweise auch noch, nur leider wechselt er im Laufe des Tages mehrfach und das auch innerhalb der Woche. Während der Stundentakt früher für alle 7 Tage galt, muss man sich nun für das Wochenende auf andere Fahrzeiten einrichten. Es ist also nicht mehr möglich seine Uhr nach dem Zug zu stellen, da er immer anders fährt. Scheinbar hatte die Bahn damit seit dem  Fahrplanwechsel im letzten Jahr einen großen Erfolg, denn mit dem letzten Fahrplanwechsel wurden die Zugverbindungen für den Sonntag ausgedünnt. Am Vormittag fährt er nur noch im Zweistundentakt. Nun könnte man zwar sagen, da fährt ja eh kaum jemand, aber derjenige der fahren will, wird somit abgeschreckt und überlegt es sich, ob er überhaupt noch einmal mit der Bahn fahren soll und Werbung wird er auch nicht für sie machen. Nun könnte man ihm ja sagen, er kann doch vorher in den Fahrplan schauen, er würde ja gerne, wenn denn einer erhältlich wäre. Denn außer der Vorveröffentlichung im Internet gibt es keinen. Während in den Jahren vorher, die Zeitung immer noch einen veröffentlicht hatte, war in diesem Jahr dort nichts zu finden. Der Bahnhof in der Kreisstadt hatte selbst nach einer Woche immer noch keinen zum mitnehmen. Was also heißt, jemand der ohne Internetanschluss ist und mit der Bahn fahren will, der muss also erst einmal zum Bahnhof und sich am Aushang den passenden Zug raussuchen. Aber dies geht auch nur, wenn er großes Glück hat und dieser lesbar ist. Er könnte natürlich auch morgens zum Bahnhof gehen und dann einfach auf den Zug warten, irgendwann wird schon einer kommen oder auch nicht, denn wenn die Bahn mit dieser Taktik Erfolg hat, dann wird in spätestens 5 Jahren hier der Personenverkehr eingestellt, denn es fährt ja niemand mehr mit.

Wenn es wirklich so wäre, dass die Einführung des Mindestlohnes zu einem drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit führen würde, dann müsste die EU und ihre Nachbarn von Massenarbeitslosigkeit ohne gleichen heimgesucht werden. In fast allen europäischen Staaten gilt ein Mindestlohn, nur in Deutschland nicht und es wird sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt.

So hat sich auch mal wieder der Chef des ifo-Institutes, Hans-Werner Sinn, zu Wort gemeldet. (siehe Süddeutsche Zeitung) Er sieht bei einer Einführung eines Mindestlohnes 1,9 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr. Das mag ja vielleicht sogar stimmen, aber als Grundlage nimmt er den Mindestlohn für die Postbranche. Doch von 9,80 Euro als Mindestlohn für alle Branchen war nie die Rede. Die einen fordern 7 Euro und die anderen 8 Euro, aber nie mehr. Das für die Briefträger nun 9,80 Euro gelten liegt doch daran, dass sich die Post auf einen entsprechenden Tarifvertrag mit verdi geeinigt hatte. Über die Gründe der Höhe des Mindestlohnes kann man glaube sehr lange diskutieren, nahe liegt schon der Schutz der Post.
Aber man sollte dabei nicht außer acht lassen, wie schwer die Arbeit eines Briefträger ist, bei Wind und Wetter müssen sie draußen die Briefe austragen und dürfen sich keine Fehler leisten und sie tragen dabei teilweise große Wertsachen durch die Gegend. Ihre Arbeit ist schon eine sehr verantwortungsvolle Arbeit und ohne die Briefträger würde hier einiges zusammenbrechen, insofern sollten sie wie auch die Lokführer eine entsprechende Entlohnung bekommen, denn sie leisten etwas und halten keine großen Reden, die keinerlei Nutzen haben. Dies gilt eigentlich für alle die wirklich Werte schaffen, denn ohne die Menschen die täglich zur Arbeit fahren, wäre Deutschland arm dran und das sollte endlich honoriert werden. Doch lieber werden Horrorszenarien an die Wand gemalt, damit noch mehr Menschen ausgebeutet werden können. Aber wenn Hans-Werner Sinn endlich mal seine Hausaufgaben machen würde, dann würde er die Arbeitgeber in die Pflicht nehmen, denn ohne eine anständige Entlohnung, geht über kurz oder lang hier alles den Bach hinunter. In jedem Land wo die Löhne gestiegen sind, gab es auch einen wirtschaftlichen Aufschwung. Doch wie sieht es in Deutschland aus? Hier sinken seit Jahren die Realeinkommen und der Aufschwung ist auch nur auf dem Papier vorhanden, angekommen ist er bisher bei niemanden und selbst der auf dem Papier wird immer kleiner.

In 20 von 27 EU-Mitgliedsstaaten gibt es einen Mindestlohn und dieser ist laut Hans-Böckler Stiftung alleine zum 1. Januar 2007 drastisch angestiegen. Er wird immer wieder den Lebensverhältnissen angepasst. In den mit Deutschland vergleichbaren Ländern liegt er zwischen 7 und knapp 9 Euro. Darunter sind auch Länder auf die gerne verwiesen wird, wenn es um Reformen geht. Sie haben Arbeitsmarktreformen durchgeführt, ohne Frage, teilweise auch so drastisch wie in Deutschland, aber auf der anderen Seite wurde dafür gesorgt, dass jeder der Arbeit hat, auch davon leben kann und das auch wirklich Arbeit vorhanden ist. Länder wie Irland sind mit dieser Politik mittlerweile so erfolgreich, dass sie auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind.
Nun könnte man zwar auf die Idee kommen und sagen, aber in Schweden und Finnland gilt kein Mindestlohn. Aber dort wird auch überdurchschnittlich gut bezahlt, kein Vergleich zu Deutschland, da brauchte der Gesetzgeber keinen Mindestlohn einführen, da er quasi auf freiwilliger Basis vorhanden ist.

Dabei heißt es immer man soll schön in Ruhe essen und oft kauen und nicht so schlingen, doch wer dies in einigen Filialen von McDonalds in England tut, der hat ein Problem, denn dort gibt es in 40 Prozent der Filialen ein Zeitlimit. Zum aufessen hat jeder Gast der mit dem Auto dort ist, genau 45 Minuten Zeit, danach gibt es einen Strafzettel. Dies ist zum Beispiel Jamie Thomson passiert, der soll nun umgerechnet 175 Euro Strafe zahlen, da er 15 Minuten zu langsam war. McDonalds begründet diese Praxis damit, dass viele Kunden die Flächen missbraucht hätten.
Einfach nur verrückt kann ich da nur sagen.
(Quelle: Die Zeit)

Irgendwie dumm gelaufen kann man da nur sagen. Da findet in der Nähe von Aachen eine Radarkontrolle statt, die Polizeibeamten sitzen in ihrem Dienstwagen und mit einmal ist die Verbindung zur mobilen Radaranlage verschwunden, als sie nachschauen wollten, war nicht nur die Verbindung weg, sondern die ganze Anlage. (siehe Express.de)

In Italien hatte vor einiger Zeit ein Unternehmer einen Selbstversuch gestartet und wollte schauen, ob er mit dem Geld auskommen würde, was er seinen Angestellten zahlt.
Einen Monat lang wollte der Pasta-Produzent Enzo Rossi, zusammen mit seiner Frau von jeweils 1000 Euro leben, doch bereits nach 20 Tagen, war kein Geld mehr da. Deshalb hat er sich nach eigener Aussage anschließend geschämt, da er mitbekommen hat, dass diese Summe nicht ausreicht um eine Familie ein Jahr lang zu ernähren. Deshalb gibt es nun für seine Angestellten eine Lohnerhöhung von 200 Euro monatlich. (siehe derStandard.at)

So einen Selbstversuch sollten in Deutschland auch einmal die Konzernbosse durchführen, damit sie sehen, wie weit sie sich bereits von der Realität entfernt haben Dies gilt besonders für Bahnchef Hartmut Mehdorn, der immer noch nicht bereit ist, seinen Lokführern anständige Löhne zu bezahlen. Empfehlen würde ich so einen Versuch auch einmal dem Chef des ifo-Institutes in München, Hans-Werner Sinn, der ja der Meinung ist, dass Ungerechtigkeit gut ist und die Menschen ja nicht zu viel verdienen dürften. Auch für die Politiker von Union und SPD wäre er etwas, denn schließlich sind sie ja der Meinung, dass ein Leben unterhalb der Armutsgrenze menschenwürdig ist.

Der Energieriese Eon macht den Anfang und erhöht zusammen mit seinen sieben Regionalversorgern die Strom- und Gaspreise. Strom wird um bis zu 10 Prozent teurer und Gas um bis neun Prozent.
Als Grund werden die hohen Beschaffungskosten genannt. (siehe Financial Times Deutschland)
Es wird endlich Zeit das die Bundesregierung handelt und den Strom- und Gasversorgern das Netz weg nimmt, nur so werden die Preise wieder sinken. Aber darauf können wir lange warten, denn sonst ginge ja so mancher Nebenverdienst und neuer Job einigen Politiker flöten.

Sicherlich ist es für die Polizei keine leichte Situation, sie suchen einen bewaffneten Räuber, finden einen Mann der ihm ähnlich sieht und dann auch noch flieht. Doch warum wurde sofort geschossen und dann statt in die Luft zu schießen, direkt auf den Mann?
Besonders tragisch dabei ist, dass es sich auch noch um einen unschuldigen handelt, der von dem Polizeibeamten schwer verletzt wurde. Aber selbst wenn er der Täter gewesen wäre, hätte er nicht auf ihn schießen dürfen. (siehe Financial Times Deutschland)

Als ich so vor ein paar Minuten durchs Internet gesurft bin, da bin selbst ich als Nichtraucher fast vom Stuhl gefallen. Das kleine US-Städtchen Belmont in Kalifornien, will Rauchern per Gesetz das rauchen in der eigenen Wohnung verbieten. (siehe Spiegel oder Netzeitung)
Das ist schon heftig wie ich finde, anscheinend darf man nicht einmal mehr in den eigenen vier Wänden tun und lassen was man will, jedenfalls dor und wie so viele andere Sachen ist es ja nur eine Frage der Zeit, bis auch bei uns so etwas eingeführt werden könnte.

Wenn man sich dann aber mal die Originalmeldung anschaut, dann sieht die Welt schon etwas anders aus, nun ist zwar mein Englisch nicht das beste, aber ich meine das ich dort lese, dass man durchaus weiterrauchen darf, solange sich kein Nachbar beschwert. Und das Gesetz tritt auch erst in 14 Monaten in Kraft und vorher ist es möglich, mit den Nachbarn im Vorfeld eine Lösung zu finden, wo und wann in Zukunft geraucht werden kann und wenn die Nachbarn nichts dagegen haben, darf weiter geraucht werden. Ist halt wie beim Grillen oder zu lauter Musik, so lange es niemanden stört, ist alles OK.
Nur Raucher auf öffentlichen Plätzen haben es künftig schwerer, denn dort ist es in einem Monat verboten. Dann darf nur noch auf Straßen und Fußwegen geraucht werden, es muss aber ein kleiner Abstand zu Hauseingängen gehalten werden.

Die Handballer vom SC Magdeburg haben es geschafft und zum Dritten Mal in der Vereinsgeschichte den EHF-Pokal gewonnen. (siehe Volksstimme)
Dazu kann ich nur gratulieren und freue mich. Das sind doch mal super Nachrichten.