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Wie aus einem 25 Euro-Medikament ein 1500-Euro-Medikament wurde beschreibt die Süddeutsche Zeitung.
Im Jahre 2000 wurde durch einen Zufall entdeckt, dass das Krebsmedikament Avastin vom Hersteller Novartis, auch gegen eine Augenkrankheit hilft. Die Anwendung kostete 25 Euro.
Bei Novartis kam man schnell dahinter wie sich damit viel Geld verdienen lässt. So wurde für Avastin keine Zulassung als Augenheilmittel beantragt. Das Mittel wurde mininmal verändert, ob sich die Veränderung in der Wirksamkeit des Mittels überhaupt bemerkbar macht, steht in den Sternen. Anschließend bekam es einen neuen Namen und es wurde eine Zulassung als Augenmedikament beantragt. Nun kostet eine Einzeldosis 1500 Euro und 10 werden benötigt. An der Augenkrankheit sollen allein in Deutschland 450.000 Menschen erkrankt sein, dies würde für die Krankenkassen bei Übernahme der Behandlungskosten, zusätzliche Ausgaben in Höhe von bis zu sieben Milliarden Euro bedeuten, pro Jahr!!!
Die Süddeutsche Zeitung erklärt dann auch noch wie es zu so einen hohen Preis kommen kann, der leider in der Pharmaindustrie kein Einzelfall ist. Sie bringt es kurz und knapp auf den Punkt: Das Leiden bestimmt den Preis.
Je höher das Leiden, desto höher der Preis für ein Medikament. Wo leben wir nur, frage ich mich da.
Ich hoffe alle die damals für Hartz-IV gestimmt haben, lesen diese Meldung.
Da eine Hartz-IV-Empfängerin in Oberbayern kein Geld mehr für ihre Stromrechnung hatte, wurde ihr der Strom abgestellt und genau dies wurde ihr zum Verhängnis. Seit einem Jahr beleuchtete sie ihre Wohnung mit Kerzenlicht und eine vergessene Kerze führte zu einem verhängnisvollen Wohnungsbrand. Die Frau verbrannte und ein 78-jähriger Mann aus einer Nachbarwohnung erlitt eine Rauchvergiftung. (siehe Fuldainfo)
Ohne die von Gerhard Schröder, Wolfgang Clement und Franz Müntefering so hoch gelobte Agenda 2010 und dem daraus folgenden Hartz-IV-Gesetz, könnte diese Frau noch leben. Doch mit Hartz-IV kann kaum ein Mensch leben und daran will die große Koalition nichts ändern. Es sollte eine Erhöhung von Hartz-IV wegen der steigenden Preise geben, doch die ist anscheinend aufs Eis gelegt worden, den schließlich wird über das Existenzminimum erst in ein paar Jahren wieder verhandelt. Die Diätenerhöhung war den Politikern von CDU/CSU und SPD viel wichtiger.
Wenn es um ihr eigenes Geld geht, können sie zusammenhalten und so mir nichts dir nichts wurde die Diätenerhöhung mit den Stimmen von Union und SPD im Bundestag durchgewunken. (siehe Süddeutsche Zeitung)
Soviel zur neuen sozialdemokratischen Erneuerung der SPD und die Union zeigt sich so christlich wie schon lange nicht mehr. Das die überhaupt noch Abends in den Spiegel schauen können, die Armut im Land steigt und anstatt dagegen etwas zu unternehmen müssen die Diäten rauf, damit mehr Manager sich für die Politik entscheiden. Ja, gehts noch? Was das für Pappnasen sind, das erfahren wir ja täglich aus den Nachrichten und die sollen in die Politik? Na gute Nacht.
Mehr anstrengen sollen sich die Migranten in Deutschland und Frankreich, damit sie in beiden Ländern integriert werden können, dass ist die Hauptforderung von Frankreichs Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel. (siehe Frankfurter Rundschau)
Im Klartext, es wird nie eine Integration geben, denn Deutschland wie auch Frankreich verschließen sich immer mehr den hier lebenden Einwanderern, schlimmer noch, beide Staaten verhalten sich immer unmenschlicher gegenüber ihnen.
Sarkozy forderte Einwandererkinder dazu auf für ihre Integration zu kämpfen, sie müssten den Ort achten, an dem sie leben. Doch wie soll das gehen, wenn sie selber nicht geachtet werden und keinerlei Zukunftsperspektiven haben? Merkel und Sarkozy sollten sich vielleicht einmal den Vortrag der französischen Politikwissenschaftlerin Catherine Wihtol de Wenden anhören. Am vergangenen Freitag sprach sie in der Martin-Luther Universität in Halle/S. über die Immigration. (siehe Volksstimme) Migrantenkinder in Frankreich werden von der Polizei schikaniert und bei der Arbeitssuche diskriminiert, dies ist das Fazit des Vortrages. Sie wollen Franzosen sein, aber die französische Gesellschaft hindert sie daran, dass sie dann kriminell werden oder den fundamentalistischen Extremisten in die Hände fallen, dass sollte dann eigentlich niemanden mehr verwundern.
In Deutschland sieht es eigentlich nicht anders aus. Die Vorurteile sind groß und sie können sich anstrengen soviel sie wollen, sie werden niemals Bestandteil der Gesellschaft werden und genau dies wissen die Kinder. Das haben auch einige Schüler des Berliner Romain-Rolland Gymnasiums unter Beweis gestellt, in dem sie Angela Merkel und Nicolas Sarkozy sehr unbequeme Fragen gestellt haben, die beide aber nicht mehr alle hören konnten oder wollten und beantwortet wurden die Fragen auch nicht. Angela Merkel konnte nur noch peinlich gerührt zugeben, dass es derzeit nicht einmal einen CDU-Abgeordneten mit türkischen Hintergrund gibt, nachdem sie von der Berliner Schülerin Tawga Kadir, gefragt wurde, warum es im Kabinett keinen Einwanderer als Minister gebe. Tawga Kadir fragte nach dem Grund, bekam aber keine Antwort auf diese Frage. (siehe taz)
Nachdem Nicolas Sarkozy erneut von den Migranten größere Anstrengungen gefordert hatte, merkte Tawga Kadir an, dass auch das Aufnahmeland etwas tun müsse.
Anschließend verließen Merkel und Sarkozy die Schule.
Der alte Spruch, die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer, bewahrheitet sich mal wieder. Eine Studie des DIW, welche in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, bringt es ans Tageslicht und straft der Bundesregierung Lügen.
Jeder zweite Bundesbürger besitzt keinerlei Ersparnisse, sie müssen zusehen wie sie täglich über die Runden kommen und für die Altersvorsorge bleibt kein Cent übrig. An ihnen geht der so gepriesene Aufschwung vorbei, während 10 Prozent der Deutschen fast zwei Drittel des Gesamtvermögens besitzen und fleißig vermehren.
Der DGB zeigt sich überrascht und der Rest schweigt, vor allen die Politiker von Union und SPD, die sich ja bald eine schöne Diätenerhöhung gönnen werden.
Um der ganzen Entwicklung etwas entgegen zu wirken, gibt es auch Vorschläge seitens des DGB und DWI: Erbschaftsteuer rauf und Freibeträge runter. Aber die Bundesregierung hat ja schon gehandelt: Erbschaftsteuer runter und Freibeträge rauf.
Die große Koalition zeigt einmal wieder ihr wahres Gesicht, eine Diätenerhöhung um fast 10 Prozenten wollen sich Union und SPD gönnen, während die Wiedereinführung der Pendlerpauschale auf Eis gelegt wurde und über das längere Arbeitslosengeld für ältere Arbeitslose wird auch erst später diskutiert, denn solche Sachen sind halt nicht wichtig, Hauptsache die Einkommen der Politiker stimmen.
Soviel zur neuen Ausrichtung der SPD, sozialer wollte sie werden, so sieht dies also aus.
Achso, im Sommer hatte die Koalition noch vollmundig angekündigt über eine kleine Erhöhung von Hartz-IV im Herbst reden zu wollen, bald haben wir Winter und die Preise steigen immer weiter, aber über Hartz-IV wurde bis heute noch nicht geredet. Ist aber auch nicht so wichtig, denn schließlich bekommt ja ein Bundestagsabgeordneter in Zukunft genau das im Monat zusätzlich, von dem ein Hartz-IV-Empfänger leben muss. Mir fehlen einfach die Worte.
In Italien hatte vor einiger Zeit ein Unternehmer einen Selbstversuch gestartet und wollte schauen, ob er mit dem Geld auskommen würde, was er seinen Angestellten zahlt.
Einen Monat lang wollte der Pasta-Produzent Enzo Rossi, zusammen mit seiner Frau von jeweils 1000 Euro leben, doch bereits nach 20 Tagen, war kein Geld mehr da. Deshalb hat er sich nach eigener Aussage anschließend geschämt, da er mitbekommen hat, dass diese Summe nicht ausreicht um eine Familie ein Jahr lang zu ernähren. Deshalb gibt es nun für seine Angestellten eine Lohnerhöhung von 200 Euro monatlich. (siehe derStandard.at)
So einen Selbstversuch sollten in Deutschland auch einmal die Konzernbosse durchführen, damit sie sehen, wie weit sie sich bereits von der Realität entfernt haben Dies gilt besonders für Bahnchef Hartmut Mehdorn, der immer noch nicht bereit ist, seinen Lokführern anständige Löhne zu bezahlen. Empfehlen würde ich so einen Versuch auch einmal dem Chef des ifo-Institutes in München, Hans-Werner Sinn, der ja der Meinung ist, dass Ungerechtigkeit gut ist und die Menschen ja nicht zu viel verdienen dürften. Auch für die Politiker von Union und SPD wäre er etwas, denn schließlich sind sie ja der Meinung, dass ein Leben unterhalb der Armutsgrenze menschenwürdig ist.
Mit Ungerechtigkeit lebt es sich besser und die Manager verdienen auch nicht zu viel, dass sind die Kernaussagen die der Chef des Münchner Ifo-Institutes Hans-Werner Sinn, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung gemacht hat.
Er wendet sich dort auch gegen Mindestlöhne und ist der Meinung, dass die Agenda 2010 das wohl sozialste Projekt überhaupt ist, denn schließlich hat es sehr viele Menschen in Lohn und Brot gebracht und ein neues Beschäftigungswunder ausgelöst. Nur noch 3,5 Millionen Arbeitslose, dass ist doch ein großer Erfolg. Aber nur, wenn man den Lügen die mit der Arbeitslosenstatistik verbreitet werden auch Glauben schenkt, denn die Wahrheit sieht anders aus. Denn Schröders Agenda-Politik hat Millionen Menschen in die Armut getrieben, darunter sehr viele Kinder und diese Politik will Sinn fortsetzen. Es sollen also noch mehr Kinder in Armut aufwachsen. Heute leben beinahe acht Millionen Menschen von Hartz-IV, darunter sind natürlich auch viele Erwerbstätige, aber sie sind auf Hartz-IV angewiesen weil die Geldgier der Unternehmer keine Grenzen mehr kennt und der Staat ein Teil der Gehälter zahlen muss. Doch genau dies ist nicht die Aufgabe des Staates, die Unternehmer müssen für gerechte Löhne sorgen, von denen jeder Leben kann und dies hat nichts mit einer Gleichmacherei zu tun, nach dem Motto ab sofort bekommt jeder das selbe. Und dann noch der Vergleich mit der DDR, um vor Mindestlöhnen zu warnen. Ich kann Hans-Werner Sinn nur raten sich wirklich einmal mit den Verhältnissen in der DDR auseinander zu setzen, dort gab es keine gleichen Löhne für alle, es gab auch dort eine Einkommensschere, die aber bei weitem nicht so groß war wie heute. Achso und einen Kühlschrank hatte auch jeder, was heute leider nicht mehr der Fall ist, denn Hartz-IV-Empfänger haben keinen Anspruch auf einen Kühlschrank, so ist die Rechtssprechung. Was also heißt, wenn der Kühlschrank kaputt geht und kein Geld zur Reparatur vorhanden ist, dann hat derjenige halt Pech gehabt. (siehe auch hier)
Er fordert auch eine Senkung der Löhne, vor allem im verarbeitenden Gewerbe. Dort sind die Lohnkosten zu hoch, woran die Gewerkschaften Schuld sind. Daraus ergibt sich dann nur eine logische Schlussfolgerung, Senkung der Löhne und der Staat muss noch mehr Hartz-IV zahlen. Denn eigentlich wurde ja für die zu hohen Lohnkosten immer der Staat verantwortlich gemacht, da die Abgaben zu hoch sind und nun sind sie gesunken, aber die Lohnkosten immer noch zu hoch, ergo die Arbeitnehmer verdienen zu viel, was aber nicht für die Manager gilt, denn wenn sie weniger bekommen würden, dann würden sie, so Sinn, auswandern und mit ihnen würden auch die Arbeitsplätze verschwinden.
Da kann ich nur sagen, dass wir in Zukunft bald noch viel weniger Arbeitsplätze haben werden und dies gilt vor allen für das verarbeitende Gewerbe, denn je weniger die Menschen verdienen werden, desto weniger werden sie kaufen und dies setzt einen nicht aufhaltbaren Kreislauf in Gang, der ja heute eigentlich schon im vollen Gang ist.
Die Unternehmen sollten endlich anfangen anständige Löhne zu bezahlen, die großen können es sich leisten und wenn wie von Hans-Werner Sinn gefordert der Staat sie vor ausländischen Investoren schützt und somit auch vor den “Heuschrecken”, dann brauchen sie auch keine Angst zu haben das sie aufgekauft werden, nur weil sie statt 40 Prozent Gewinnsteigerung “nur” eine 20prozentige haben. Selbst 5 Prozent würden immer noch ausreichen. Es wird von allen Bescheidenheit gefordert, dann sollte dies auch für die Unternehmen gelten. Wenn die Menschen genügend Geld in der Tasche haben, dann braucht der Staat nicht ihre Gehälter zu zahlen und hätte somit genügend Geld für andere Projekte zur Verfügung. Unser Land hat nur dann eine Zukunft, wenn wir auch einen gut ausgebildeten Nachwuchs haben und dies darf sich nicht nur auf einen kleinen privilegierten Teil der Bevölkerung begrenzen, es muss für alle die gleichen Chancen geben, doch dies kostet Geld, Geld was dann der Staat hätte. Darüber sollte sich Hans-Werner Sinn mal Gedanken machen, Schröders Agenda Politik führt über kurz oder lang in den Ausverkauf Deutschlands. Wer kann, wandert aus und zurück bleiben die, die nicht können und ein Staat der bankrott und nicht mehr handlungsfähig ist und für die großen Konzerne bedeutet das, dass auch sie hier dicht machen können.
Hungerlöhne, soziale Ungerechtigkeit und keine Zukunftschancen für Kinder, sind das Ende einer jeden Gesellschaft, wir sehen es in der dritten Welt, vor allen in Afrika. Wir sind auf dem besten Wege dorthin und wenn Hans-Werner Sinn die Augen aufmachen würde, dann würde er dies auch sehen und nicht solche Interviews geben und ein Weiterso fordern.
Erschreckend sind für mich auch die Aussagen über das Menschenbild, welches hier gefordert wird.
Bei solchen Aussagen kann ich nur noch den Kopf schütteln, hier tritt für mich ein erschreckendes Menschenbild zu tage, welches anscheinend Hans-Werner Sinn hat.
Nur an sich selbst denken und Gewinn um jeden Preis erzielen, egal ob als Privatmensch oder als Unternehmer, sind ein denkbar falscher Weg. Wie schnell gerät man dabei in Versuchung weniger legale Mittel anzuwenden, um zum Erfolg zu kommen? Sehr schnell. Über die Folgen brauche ich wohl nichts mehr zu sagen.
Soll dies unser Ziel sein? Wenn ja, so kann ich nur noch sagen, gute Nacht Menschheit.
Laut Herbstgutachten der Forschungsinstitute kommt der Aufschwung nun bei den Deutschen an, so sollen sie mehr Geld in der Tasche haben und die Arbeitslosenzahlen sinken und sinken (da müssen wir bald aufpassen, denn dann sind wir im Minus, so rasant wie das geht), kurz um alles läuft besten in diesem Land und die Bundesregierung soll an ihren Kurs festhalten.
Nur da frage ich mich, warum immer mehr Menschen, immer weniger Geld zur Verfügung haben und warum die Kaufkraft so niedrig wie schon seit Jahren nicht mehr ist und warum die Armutszahlen nahezu explodieren.
Sicher, wir haben auf dem Papier heute weniger arbeitslos gemeldete Menschen und es arbeiten sogar ein paar mehr als noch vor ein paar Jahren, aber dann sollten wir uns auch die Realität anschauen. Die meisten die mittlerweile Arbeit gefunden haben, arbeiten im Niedriglohnbereich, sprich das Geld reicht vorne und hinten nicht und die bis heute keine Arbeit gefunden haben, werden mit einigen windigen Tricks aus der Statistik gestrichen, betrifft vor allen ältere Arbeitslose, deshalb auch das Beschäftigungswunder bei den Alten. Sie erreichen bald das Rentenalter und werden somit nicht mehr vermittelt und aus der Statistik gestrichen (dies geschieht freiwillig).
Wir sollten dann auch mal schauen, ob die Lohnsteigerungen die kommenden Preissteigerungen ausgleichen werden, denn dies wird nicht so sein und so werden auch 2008 die Menschen noch weniger Geld zum Leben haben und das ist die Realität. Dies gilt natürlich nicht für die Wirtschaftsforscher, die regelmäßig die Gutachten erstellen, sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, haben aber dadurch jeden Bezug zur Realität verloren.
Ich verstehe einfach nicht warum die Bahnführung nicht bereit ist ihren Lokführern ein anständiges Gehalt zu zahlen, davon geht sie auch nicht gleich pleite. Das beweisen die Bahngesellschaften in den europäischen Nachbarländern. Die Deutschen Lokführer liegen weit hinten, erst recht wenn es keine verbeamteten Lokführer sind und das bei mehr als miserablen Arbeitszeiten.
Die Art und Weise, wie die Lokführer behandelt werden, wird am Ende dazu führen, dass der Bahn das Personal wegrennen wird und es betrifft ja längst nicht mehr nur die Lokführer, sondern auch die anderen Bahnangestellten, nur mit den einen Unterschied, dass ihre Gewerkschaften nicht für die Rechte ihrer Mitglieder kämpfen, sondern am Ende jede Kröte schlucken die ihnen serviert wird.
So kann man auch die Bahn kaputtmachen.
Der Bahnvorstand bräuchte doch nur das machen, was er auch für sich ganz problemlos gemacht hat, die Gehälter ihrer Angestellten anpassen und der GdL einen eigenen Tarifvertrag geben. Die Anpassung der Vorstandsgehälter (zuletzt wurden sie um 60 Prozent erhöht) ging innerhalb weniger Tage über die Bühne, als Begründung wurde die Anpassung an die europäischen Bahnunternehmen genannt. Alleine von 1999 bis 2005 waren die Bezüge um 300 Prozent gestiegen.
Es ist doch so einfach. Doch was bietet der Vorstand seinen Lokführern? Maximal 5,5 Prozent und bei Ausweitung der Arbeitszeit auf 41 Stunden. Die GdL wollte dagegen eine 39 Stunden-Woche, damit auch endlich wieder ein Familienleben für die Lokführer möglich ist und über die im Raum stehenden 31 Prozent wird sie mit sich reden lassen.

