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Heute ist mir der Jaderitter von John Burdett in die Hände gefallen - ich bin gerade dabei, ein kleines bisschen für Ordnung zu sorgen.

Also Thrillerfans dürften bei der Lektüre des Buches auf ihre Kosten kommen. Obwohl ich schon sagen muss, es ist kein leicht verdauliches Buch.

Doch nun kurz zum Inhalt.

Die ganze Geschichte spielt in Thailand, ein amerikanischer Jadehändler wird ermordet. Das ganze geschah durch den Biß einer Kobra und diese Schlange und weitere Schlangen töten einen Polizisten.
Der Freund und Kollege des Beamten begibt sich auf die Suche nach den Mördern seines Freundes, die natürlich auch die Mörder des Amerikaners sind.
Bei dieser Suche erhält er die Unterstützung ein FBI-Agentin.
Jedenfalls ist das eine sehr atemberaubende Suche nach den Mördern und Hintermännern.
Aber es ist auch eine Reise durch Thailand, aber nicht durch das Thailand, welches die Touristen kennenlernen, jedenfalls gilt dies für die Mehrheit.
Genau deshalb ist eigentlich schon eine sehr schwer verdauliche Reise.
Sie führt direkt in die Hinterzimmer der Bordelle Bangkoks und ins Drogenmilieu Thailands.
Es ist eigentlich schon sehr bedrückend, wie John Burdett Thailand beschreibt.
Aber man lernt auch die andere Seite kennen, nämlich die Menschen in Thailand.
Mein Fazit: Durchaus empfehlens- und lesenswert.

John Burdett

Der Jadereiter

Piper Verlag GmbH, München

ISBN: 3-492-04600-2

Ich kramte bei mir so ein bisschen rum und da fiel mir ein kleines unscheinbares Büchlein in die Hände.
Das will ich euch einfach als kleinen Lesetipp ans Herz legen.

“Die Schule der Egoisten” von Eric-Emmanuel Schmitt, ist ein wirklich schön geschriebenes Buch, leicht zu lesen und für die Lesemuffel unter euch, es hat nur etwa 160 Seiten. Aber es regt auch zum Nachdenken an, zum Nachdenken über uns.
Kann es nicht sein, dass alles was wir erleben, nur bei uns im Kopf stattfindet? Das also alles nur eine Erfindung von mir oder von dir ist?
Genau um diese Frage geht in diesen Buch. Der Ich-Erzähler, ein Philosophiedoktorand, begibt auf die Spuren des französischen Philosophen Gaspard Languenhaert.
Languenhart war im 18 Jh. ein wahrhaft exentrischer Lehrer des radikalen Egoismus und er glaubte, dass er der Urheber der Welt sei und alles was geschieht, passiert nur in seinen Kopf.
Er gründete schließlich die Schule der Egoisten und fand mit seiner Egoismuslehre sogar Anhänger.

Wer sich nun auf die Suche nach der Antwort der Frage begeben möchte und wissen will ob nicht doch die Welt, so wie wir sie kennen, eine Erfindung von dir, oder von mir ist, den sei das Buch ans Herz gelegt.

Eric-Emmanuel Schmitt

“Die Schule der Egoisten”

Ammann Verlag & Co., Zürich,

ISBN 3-250-60061-X 

Denn dann brauch ich nicht weiterlesen und ihr könnt mir erzählen wie es ausgeht.

Ich hatte mir vor Weihnachten “Das zufällige Leben des Homer Idlewilde” gekauft. Es ist von Yann Apperry und im Aufbau-Verlag erschienen.
Das Buch soll eigentlich sehr gut sein, es hat ja überall ausgezeichnete Kritiken bekommen und der Klappentext ist auch sehr vielversprechend.

Aber jetzt wo ich erst 60 Seiten geschafft habe, habe ich eigentlich gar keine große Lust mehr weiterzulesen.
Nicht das es langweilig wäre, nein so ist es nicht, die Geschichte die erzählt wird, ist auch ganz gut und sogar lustig.
Aber sie ist einfach zu verwirrend geschrieben, ich weiß nie in welcher Zeit sich gerade die Handlung befindet. Zu oft springt der Ich-Erzähler hin und her. Mal ist er in der Gegenwart, dann erinnert er sich wieder zurück, um sich dabei noch weiter zurück zu erinnern. Das ganze findet dann in einen sprunghaften Wechsel statt, so das ich selber gar nicht mehr hinterher komme.
Irgendwie habe ich dabei das Gefühl, dass die Geschichte keinen Zentimeter vorran kommt. Dabei ist von einer Odyssee die Rede, doch irgendwann muss die doch mal beginnen.

Bei der Zeit ist jetzt ein Artikel, über denn Fall Susanne Osthoff erschienen.

Jens Jessen beschreibt, wie die ganze Kampagne mit all ihren Wendungen, gegen Susanne Osthoff betrieben wurde.

Erst war sie die Verrückte, dann die Unschuldig und nun die Betrügerin. Das nur weil Journalisten aufgehört haben Fakten zu sammeln und aufzuschreiben. Sie haben Spekulatutionen betrieben.
Susanne Osthoff gegenüber, gab es fast nie den Hauch einer wirklichen Anteilnahme.

Der Artikel ist absolut lesenswert, nur die Gründe für diese Kampagne gegen Susanne Osthoff kommen leider etwas zu kurz.

Was bleibt, ist immer noch die Frage, nach dem Warum dieser Schmutzkampagne. War es wirklich nur die Intention, der Öffentlichkeit eine andere Strategie zu fahren? Eine Strategie in der eine unangenehme Person aufgebaut wird, weil man glaubte das käme bei den Lesern an?

Jedenfalls hat die Kampagne bereits während der Entführung begonnen. Darauf hätte Jessen vielleicht noch eingehen sollen. Denn es begann nicht erst damit, dass Susanne Osthoff verrückt ist. Nein gleich zu Beginn der Medieninszenierung, war sie selber schuld, dass sie entführt wurde.
[via Martina]