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Überraschende Wende in Hessen

In Hessen scheint das Gerangel um das Amt des Ministerpräsidenten ein Ende zu haben. Laut der Neuen Presse aus Hannover, will sich die Spitzenkandidatin der hessischen SPD Andrea Ypsilanti mit Hilfe der Linken zur Ministerpräsidentin wählen lassen um dann nach einigen Monaten Neuwahlen ausrufen zu können.
Dies scheint in derzeitigen Situation auch die einzige Lösung zu sein, denn Roland Koch (CDU) möchte trotz Niederlage nicht auf sein Amt verzichten und keine Partei möchte mit der anderen zusammenarbeiten, so dass keine mehrheitsfähige Regierungskoalition möglich ist. Damit bleibt nur eine Minderheitsregierung die von der Linken toleriert wird. Genau dies hatte Andrea Ypsilanti kategorisch vor und auch den Landtagswahlen in Hessen abgelehnt. Aber es ist der einzige Ausweg überhaupt eine mehrheitsfähige Regierungskoalition zu finden und sei es erst nach Neuwahlen. Bedanken kann sie sich bei der Sturheit der hessischen FDP, die sich genauso stur wie Roland Koch verhält. Denen eigene Machtinteressen wichtiger sind, als einem Land eine stabile und handlungsfähige Regierung zu geben.

1 Kommentar

  • 1. Blimp, Böse Worte schrieb am 20th February 2008 um 20:46 :

    Es ist ja kein Wunder, dass die Ypsilanti in der eigenen Partei auf Widerstand stößt. Die schein ja wirklich noch eine Demokratin zu sein. Mal sehen wie lange noch.

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