Der Linksbote » 2007 » December

Matthias Urbach von der taz hat recht, wenn er die derzeitige Debatte über überzogene Managergehälter als verlogen bezeichnet.

Selbst wenn es machbar wäre, eine Gehaltsobergrenze einzuführen, was aus moralischer Sicht sicherlich begrüßenswert wäre, haben die Arbeitnehmer überhaupt nichts davon, wie auch die vielen Arbeitslosen nichts davon haben, denn sie werden im Gegenzug ja nicht mehr Geld bekommen. Am Gehaltszettel wird sich nichts ändern.
Die Einkommen der Arbeitnehmer werden auch weiterhin sinken und es werden immer mehr Menschen auf staatliche Unterstützung angewiesen sein und um diese Problematik zu übertünchen wird diese Debatte geführt.

Die CDU glaubt durch diese Diskussion zeigen zu können, wie sozial doch ihre Politik ist, für die SPD ist es eine Chance zu beweisen, dass sie doch noch sozialdemokratisch denkt und die Linkspartei will Wähler gewinnen. Aber das Grundproblem der sozialen Ungerechtigkeit wird bleiben, denn sie besteht ja nicht darin, dass jemand viel hat und ein anderer wenig, sondern sie besteht viel mehr darin, dass jemand der wenig hat, nicht davon leben kann und dagegen sollte etwas unternommen werden.

So, jetzt bin ich zufrieden. Ich habe noch ein bisschen gesucht und etwas gefunden, wo auch wirklich alles wieder so geht wie gehabt, nur ein paar kleinere Feinschliffarbeiten und dann bin ich fertig.

Vielleicht habt ihr es ja gerade mitbekommen, ich habe ein bisschen getestet und einige Designs ausprobiert, bei dem hier bin ich erst einmal hängengeblieben, da ich hier wenigstens wieder meine Buttons einbauen konnte, dies ist leider bei den anderen Themes die mir gefallen haben, nicht der Fall, warum auch immer. Aber vielleicht bekomme ich das noch hin und dann könnt ihr ja auswählen, welches euch am besten gefällt. Wenn ich es nicht hin bekomme, so dürft ihr natürlich dennoch wählen ob ich wieder zum alten zurückkehren sollte.

Vor zwei Wochen stand Angela Merkel (CDU) im Bundestag und hat sich selbst und ihre Bundesregierung gefeiert. Der Aufschwung kommt bei den Menschen, ist ihr Fazit nach zwei Jahren Regierungszeit. (siehe Zeit)
Wie dieser Aufschwung aussieht, darüber konnte gestern die Volksstimme berichten.

Allein in Magdeburg wurden an den Tafeln der Stadt bis Oktober 2007, 14.000 Essensportionen an Kindern verteilt, im Vorhjahreszeitraum waren es noch 10.000, also ein plus von 4000 Portionen. Das ist der Aufschwung von dem Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht. Das ist der “Aufschwung” den die Politiker von SPD und CDU gewollt haben und heute stellen sie sich hin und lügen wo es nur geht und wenn der Druck zu groß wird, hauen sie einfach ab, anstatt sich der Wahrheit zu stellen.
Im August versprach Angela Merkel, zusammen mit Franz Müntefering (SPD), eine Anpassung des Hartz-IV Regelsatzes noch im Herbst, jetzt ist bald Weihnachten, doch geschehen ist nichts, angepasst wurden dagegen die Diäten.
Diese Erhöhung hätten unsere Politiker aber erst dann verdient gehabt, wenn sie etwas gegen die Armut im Land unternommen hätten, wenn sie die steigende Inflation und die Abzockmentalität der Energie- und Mineralölkonzerne gestoppt hätten.
Jetzt glauben sie allen ernstes das sie mit ihrer Managergehälterkritik und einer möglichen Obergrenze für Managergehälter, etwas gegen die soziale Ungerechtigkeit unternehmen könnten. Dabei ist doch für einen Menschen der mit 150 Euro im Monat auskommen muss, völlig ohne Belang, ob da ein Manager 2 Millionen im Jahr verdient oder 10 Millionen, denn er muss ja immer noch von 150 Euro leben.
Es ist natürlich moralisch nicht zu vertreten wenn ein Manager den Konzern in die Pleite führt und dann noch eine Millionenabfindung kassiert, aber ist es nicht erst einmal wichtiger etwas gegen die Armut zu unternehmen? Doch dies ist ja nicht gewollt, lieber wird nun eine soziale Gerechtigkeit vorgegaukelt.

Jetzt wollte ich eines der spartanischen Themes ausprobieren und auch dort kommt eine Fehlermeldung und zwar die gleiche, wie schon beim anderen Theme. Deshalb frag ich einfach mal hier in die Runde, ob dort jemand Rat weiß.
So schaut sie aus.

Fatal error: Call to undefined function language_attributes() in /srv/www/htdocs/web137/html/wp-content/themes/df_new/header.php on line 2

Katina Schubert, stellvertretende Parteivorsitzende der Linken, hat ihre Strafanzeige gegen die Wikipedia wegen verwenden von verfassungsfeindlichen Symbolen, zurückgezogen. Sie hat eingesehen, dass dies der falsche Weg war.
Warum denn nicht gleich so?

Ich denke mal, es ist immer besser wenn man sich an einen Tisch setzt und redet und wenn dies ohne Vorbehalte und in einen sachlichen Ton geschieht, kann man viel dadurch erreichen.

Es kommt eigentlich ganz selten vor, dass ich auch mal Politiker der Linken kritisiere, aber heute kann ich echt nur noch den Kopf schütteln.

Die stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei Die Linke, Katina Schubert hat Strafanzeige gegen die Wikipedia gestellt. Als Begründung gab sie das verwenden von verfassungsfeindlichen Symbolen an. Das Internetlexikon wird wegen seiner offenen Struktur zum Einfallstor rechtsextremer Ideologien, so Katina Schubert.
Sie fordert deshalb die Verantwortlichen auf, unter Beibehaltung der offenen Struktur, politische und ethische Standards einzuführen.

Dazu kann ich nur sagen, dass Katina Schubert und ihre Mitarbeiter sich vielleicht vorher mal die Wikipedia genauer hätten anschauen sollen, problematische Artikel werden eigentlich relativ schnell überprüft und editiert. Dies stellt auch noch einmal der Geschäftsführer vom Wikimedia-Verein Deutschland, Arne Klempert, gegenüber das taz klar. Ich kann ihm da auch nur recht geben, wenn man alles im Internet verhindern will, dann kann es eigentlich abgeschaltet werden.
Mit dieser Anzeige hat Katina Schubert ein klassisches Eigentor geschossen, sie hätte vielleicht besser mal mit den Verantwortlichen der Wiki gesprochen, wie noch schneller auf problematische Einträge reagiert werden kann. Aber mit dieser Strafanzeige hat Katina Schubert, diese Tür quasi schon selber zugeschlagen und das ihre Mitarbeiter nicht einmal in der Lage waren einen Ansprechpartner zu finden, ist schon ein Armutszeugnis, ein paar Mausklicks genügen und schon sind die entsprechenden Adressen auf dem Bildschirm
siehe: hier und hier

Es ist wichtig und richtig, dass verhindert wird, dass rechtes Gedankengut verteilt werden kann und hoffähig wird und dies ist die Aufgabe der gesamten Gesellschaft und dazu gehört auch die Wikipedia und ihre Nutzer, aber wenn ich sie schon im Vorfeld in eine Ecke mit den Nazi stelle, dann kann so etwas nur nach hinten los gehen.
Von daher wäre es wirklich besser, wenn sich Katina Schubert auf ihre eigentlichen Aufgaben beschränken würde und zu den Dingen schweigt, von denen sie keine Ahnung hat, wie sie es ja selber sogar noch in der taz zugibt. Sie muss nicht wissen, wie es möglich sein soll, in Zukunft bei einer offenen Struktur schon im Vorfeld Beiträge zu kontrollieren.
Natürlich besteht bei derart offenen Systemen und Strukturen immer die Gefahr, dass so etwas für Propagandazwecke missbraucht werden kann, egal in welche Richtung und dies muss nicht mal nur für politische Zwecke sein. Doch da hilft dann nur die Selbstkontrolle und die Aufforderung an alle Nutzer, immer wachsam zu sein und sofort einzugreifen. Das dies dann auch wirklich geschieht, ist wiederum die Aufgabe der Politik und unserer Gesellschaft, denn wenn in der Gesellschaft kein Platz für Nazis ist, dann ist für sie auch kein Platz mehr Internet.

Seit zwei Tagen sitze ich wieder da und will was schreiben, aber kann nicht so richtig. Derzeit suche ich immer noch nach einem Design, eines hatte ich gefunden, doch da kam nur eine Fehlermeldung. Ans Update auf die Version 2.3.1 traue ich mich auch nicht so richtig heran, nicht das was schief geht und bei meinem Glück geht was schief, dann könnte vielleicht auch das Theme funktionieren. Ansonsten habe ich noch ein richtig schön buntes Theme gefunden und zwei sehr spartanische. Zwischen den dreien kann ich mich nun überhaupt nicht entscheiden. Vielleicht sollte ich das ganze bis auf nach Weihnachten und Neujahr verschieben.

Irgendwie tun  mir ja die nun richtig leid, die es kaum abwarten konnten bis endlich die USA und natürlich auch die EU und vor allen Deutschland gegen den Iran in der Krieg ziehen werden. Dieser ist nun erst einmal auf Eis gelegt, denn der Iran hat gar keine Bombe und baut auch keine. Das ist das Fazit eines Dossiers aller 16 US-Geheimdienste. Demnach hat der Iran bereits 2003 sein Atomwaffenprogramm eingestellt, also gut zwei Jahre bevor überhaupt vom Westen mit Krieg gedroht wurde.
Für die US-Regierung ist das dennoch ein Erfolg des Druckes auf den Iran, gleiches meint auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).
Trotz dieses Berichtes sieht US-Präsident George W. Bush im Iran immer noch eine große Gefahr, er muss nun aber nach einen anderen Kriegsgrund suchen und da ja seine Amtszeit nicht mehr so lange dauert, besteht also die Hoffnung, dass er da erfolglos ist.

[Quellen: Spiegel Online und taz]

Nachdem ich mich in den letzten Tagen überhaupt nicht hier und auch nicht bei euch blicken lassen konnte (letzteres finde ich richtig traurig), muss ich mich doch wenigstens heute wieder blicken lassen und euch allen einen schönen und erholsamen 1. Advent wünschen.
Ich hatte irgendwie überhaupt keine richtige Zeit gehabt, obwohl in der letzten Woche sogar zwei Faulenzertage dabei waren, aber mit einmal war es dann schon Mitternacht und der Tag rum. Mal schauen wie es nächste Woche wird. Auf der Suche nach einem neuen Design bin ich übrigens immer noch, ich finde einfach nichts.

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