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Politiker verdienen zu wenig

Dieser Meinung ist Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU), für ihm verdienen die Spitzenpolitiker in Deutschland zu wenig. (siehe Frankfurter Rundschau)

Ob er sich da in gerade jetzt wo alles über die hohen Managergehälter schimpft viel Freude macht, dass will ich doch stark bezweifeln. Er wendet sich auch gegen eine Vermögenssteuer, sie würde den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährden, obwohl gerade sie das einzige Mittel wäre, um nach oben hin etwas Gerechtigkeit zu schaffen, denn dann hätte der Staat mehr einnahmen, die er in die Bekämpfung der Armut stecken kann. Einfach nur eine Begrenzung würde überhaupt nichts bringen, im Gegenteil.
Für Roland Koch verdienen jedenfalls die Manager nicht zu viel, sondern Politiker wie er, viel zu wenig, aber vielleicht ist dies ja auch als Vorstoß Richtung Mindestlohn zu sehen, was ich aber bezweifel.

2 Kommentare

  • 1. Wolf schrieb am 12th December 2007 um 17:24 :

    Ist doch klar warum er denkt, dass er zu wenig bekommt. Er ist ja der Meinung, dass er auch im weitesten Sinn ein Manager ist und darum möchte er natürlich auch so entlohnt werden.

  • 2. Verbindulix schrieb am 13th December 2007 um 09:40 :

    Wenn Koch der Meinung ist, daß er zuwenig
    verdient, dann soll er doch aufhören.Dann sind wir ihn endlich los. Ich bin überhaupt der Meinung das Politiker höchtens 3500 Euro verdienen sollten. Dann würden nähmlich nur noch die Leute den Job machen die dem Land etwas nützliches antuhen wollen. Ein anderes Modell währe eine Leistungsgerechte Entlohnung.Sie fangen
    bei 1500 Euro an, und bei jedem eingehaltenem Wahlversprechen kriegen sie 300 Euro mehr.

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