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Da hat er recht

Matthias Urbach von der taz hat recht, wenn er die derzeitige Debatte über überzogene Managergehälter als verlogen bezeichnet.

Selbst wenn es machbar wäre, eine Gehaltsobergrenze einzuführen, was aus moralischer Sicht sicherlich begrüßenswert wäre, haben die Arbeitnehmer überhaupt nichts davon, wie auch die vielen Arbeitslosen nichts davon haben, denn sie werden im Gegenzug ja nicht mehr Geld bekommen. Am Gehaltszettel wird sich nichts ändern.
Die Einkommen der Arbeitnehmer werden auch weiterhin sinken und es werden immer mehr Menschen auf staatliche Unterstützung angewiesen sein und um diese Problematik zu übertünchen wird diese Debatte geführt.

Die CDU glaubt durch diese Diskussion zeigen zu können, wie sozial doch ihre Politik ist, für die SPD ist es eine Chance zu beweisen, dass sie doch noch sozialdemokratisch denkt und die Linkspartei will Wähler gewinnen. Aber das Grundproblem der sozialen Ungerechtigkeit wird bleiben, denn sie besteht ja nicht darin, dass jemand viel hat und ein anderer wenig, sondern sie besteht viel mehr darin, dass jemand der wenig hat, nicht davon leben kann und dagegen sollte etwas unternommen werden.

3 Kommentare

  • 1. ulysses schrieb am 11th December 2007 um 21:45 :

    Volle Zustimmung! :-)

  • 2. doerfler schrieb am 12th December 2007 um 09:05 :

    :-)

  • 3. Verbindulix schrieb am 13th December 2007 um 10:48 :

    Was könnte man dagegen unternehmen? Die Basis kann kämpfen wie sie will. Demos, Streiks, Sitzblockaden. Die unterlegenen sind immer die Protestierer.Wo es Wiederstand gibt da gibt es auch Gegenwehr,und der Kapitalismus der sich im Sterben befindet wehrt sich sehr aggressiv bis auch zeitweilig ignorant.Die Ursache dieses Dilemmas bedient einzig und allein die Tatsache, daß es in unseren Land einfach keine Pilosophen mehr gibt ,die sich mit ethischen Grundsetzen befassen, Alternativen entwickeln und diese dannauch lautstark vertreten. Und wenn dann sind sie so leise daß man sie nicht hören kann. Ich Frage mich wo sind denn die ganzen Philosophiestudenten geblieben die Jahr für Jahr unsere Unis bevölkern.Muss man eigentlich noch Pilosophie studieren?

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