Der Linksbote » 2007 » November

Das bloggen mit dem iPod Touch scheint zu klappen. Super, ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig aber es geht. Ich muss jetzt nur noch die Automatik bei der Wörtererkennung ausschalten, die verändert mir hier einiges. =)

Ihr wisst ja, dass es bei mir im Haus manchmal rumspukt. Nachdem es eine Weile ruhig war, wurde es gestern Abend mal wieder so richtig unheimlich. Mit einmal sprang ohne Vorwarnung eine Kassette aus dem alten Videorekorder. Die Fernbedienung lag aber beim Rekorder, den ich auch schon eine Ewigkeit nicht mehr genutzt habe.
Das ist eigentlich schon komisch und richtig unheimlich.

Ich freue mich ja, wenn die ganzen Spammer immer mal wieder meine Seite loben, gibt mir ein so aufbauendes Gefühl. Aber wo zum Teufel habe ich ein Gästebuch?

Ein paar Tage habe ich es euch ja verschwiegen, aber ich habe mich verliebt und konnte nicht widerstehen und am Montag war es dann soweit, seitdem wohnt nun der iPod touch bei mir und ich bin einfach nur begeistert, zumal es ja mein erster iPod überhaupt ist, es war Liebe auf den ersten Blick.
Morgen probiere ich auch mal aus, ob ich auch mit ihm bloggen kann, müsste ja eigentlich gehen, ist ja alles vorhanden was man dafür braucht, Wlan und Safari als Browser. Das surfen im Internet macht so richtig viel Spaß, alles wird dem Finger gesteuert, scrollen und Seiten vergrößern und wieder verkleinern, wie in solchen Science fiction-Filmen die in ferner Zukunft spielen.
Nur Fettfinger darf man keine haben, vorne und hinten sind ganz schnell Abdrücke und Schlieren drauf.
Was mich auch so verblüfft hat, war die echt kinderleichte Bedienung, ist alles irgendwie leicht verständlich und großes konfigurieren und ruminstallieren, wie bei meinem ersten mp3-player, war nicht nötig. Ich brauchte den iPod touch nur per usb an den PC anschließen und alles ging automatisch und die Musike war schon drauf (gut, hat etwas gedauert, war halt viel Musik). Bilder gehen auch ganz einfach, nur bei den Videos habe ich noch nicht durchgeblickt, aber das bekomme ich auch noch hin.
Na ja, ich wollte es einfach nur mal los werden und nun dürft ihr mir gerne gratulieren.

Irgendwie dumm gelaufen kann man da nur sagen. Da findet in der Nähe von Aachen eine Radarkontrolle statt, die Polizeibeamten sitzen in ihrem Dienstwagen und mit einmal ist die Verbindung zur mobilen Radaranlage verschwunden, als sie nachschauen wollten, war nicht nur die Verbindung weg, sondern die ganze Anlage. (siehe Express.de)

Der alte Spruch, die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer, bewahrheitet sich mal wieder. Eine Studie des DIW, welche in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, bringt es ans Tageslicht und straft der Bundesregierung Lügen.
Jeder zweite Bundesbürger besitzt keinerlei Ersparnisse, sie müssen zusehen wie sie täglich über die Runden kommen und für die Altersvorsorge bleibt kein Cent übrig. An ihnen geht der so gepriesene Aufschwung vorbei, während 10 Prozent der Deutschen fast zwei Drittel des Gesamtvermögens besitzen und fleißig vermehren.
Der DGB zeigt sich überrascht und der Rest schweigt, vor allen die Politiker von Union und SPD, die sich ja bald eine schöne Diätenerhöhung gönnen werden.
Um der ganzen Entwicklung etwas entgegen zu wirken, gibt es auch Vorschläge seitens des DGB und DWI: Erbschaftsteuer rauf und Freibeträge runter. Aber die Bundesregierung hat ja schon gehandelt: Erbschaftsteuer runter und Freibeträge rauf.

Die große Koalition zeigt einmal wieder ihr wahres Gesicht, eine Diätenerhöhung um fast 10 Prozenten wollen sich Union und SPD gönnen, während die Wiedereinführung der Pendlerpauschale auf Eis gelegt wurde und über das längere Arbeitslosengeld für ältere Arbeitslose wird auch erst später diskutiert, denn solche Sachen sind halt nicht wichtig, Hauptsache die Einkommen der Politiker stimmen.
Soviel zur neuen Ausrichtung der SPD, sozialer wollte sie werden, so sieht dies also aus.
Achso, im Sommer hatte die Koalition noch vollmundig angekündigt über eine kleine Erhöhung von Hartz-IV im Herbst reden zu wollen, bald haben wir Winter und die Preise steigen immer weiter, aber über Hartz-IV wurde bis heute noch nicht geredet.  Ist aber auch nicht so wichtig, denn schließlich bekommt ja ein Bundestagsabgeordneter in Zukunft genau das im Monat zusätzlich, von dem ein Hartz-IV-Empfänger leben muss. Mir fehlen einfach die Worte.

Heute war es mal wieder soweit und ich wurde beim einkaufen im Eingangsbereich von zwei netten Damen angesprochen, die mir ein kostenlosen Geschenk überreichen wollten, passend zu Weihnachten. Dabei handelte es sich um Parfüm.
Ich verneinte dieses Angebot und die eine Frau sagte noch einmal zu mir, es ist doch aber kostenlos, können sie ruhig mitnehmen.
Da dachte ich mir, na ja gut, wenn sie es unbedingt loswerden wollen, nimmst du es halt mit. Ich fragte also noch mal nach, ob es auch wirklich kostenlos ist und sie sagte ja und als ich dann ok sagte und meine Hand ausstreckte, sagte sie, aber das Parfüm ist im Preis reduziert. Also ließ ich sie mit ihren Parfüm und ihren ab da an nicht mehr lächelnden Gesicht stehen und ich frage mich nun, was sie eigentlich mit kostenlos gemeint haben. Wird bestimmt die Verpackung gewesen sein.

In Italien hatte vor einiger Zeit ein Unternehmer einen Selbstversuch gestartet und wollte schauen, ob er mit dem Geld auskommen würde, was er seinen Angestellten zahlt.
Einen Monat lang wollte der Pasta-Produzent Enzo Rossi, zusammen mit seiner Frau von jeweils 1000 Euro leben, doch bereits nach 20 Tagen, war kein Geld mehr da. Deshalb hat er sich nach eigener Aussage anschließend geschämt, da er mitbekommen hat, dass diese Summe nicht ausreicht um eine Familie ein Jahr lang zu ernähren. Deshalb gibt es nun für seine Angestellten eine Lohnerhöhung von 200 Euro monatlich. (siehe derStandard.at)

So einen Selbstversuch sollten in Deutschland auch einmal die Konzernbosse durchführen, damit sie sehen, wie weit sie sich bereits von der Realität entfernt haben Dies gilt besonders für Bahnchef Hartmut Mehdorn, der immer noch nicht bereit ist, seinen Lokführern anständige Löhne zu bezahlen. Empfehlen würde ich so einen Versuch auch einmal dem Chef des ifo-Institutes in München, Hans-Werner Sinn, der ja der Meinung ist, dass Ungerechtigkeit gut ist und die Menschen ja nicht zu viel verdienen dürften. Auch für die Politiker von Union und SPD wäre er etwas, denn schließlich sind sie ja der Meinung, dass ein Leben unterhalb der Armutsgrenze menschenwürdig ist.

???

Gestern war ich kurz im Wald und habe auch ein Bild mitgebracht, ein Titel fällt mir dazu nicht ein.
Es war irgendwie richtig trostlos dort im Wald, trotz des schönes Wetter, war vom goldenen Herbst nicht viel zu sehen.
So und nun wünsche ich noch allen, die heute in den Genuss eines Feiertages kommen, einen schönen, ruhigen und erholsamen Feiertag.

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