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Stillstand

Zurzeit steht vor allen im Osten alles still, nichts geht mehr.
Ein Lösungsvorschlag lag bereits auf dem Tisch, ein Vorschlag der aus der Politik kam und mit dem sich wohl die GdL angefreundet hätte und die Lokführer einen eigenen Tarifvertrag bekommen hätten, doch Bahnvorstand Karl-Friedrich Rausch hat diesen Vorschlag gestern Abend in den Tagesthemen rundweg abgelehnt und noch einmal deutlich gemacht, dass die Lokführer keinen eigenen Tarifvertrag bekommen werden. Er forderte aber gleichzeitig die GdL auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, da frage ich mich aber, was dort eigentlich verhandelt werden soll, wenn die Bahn nicht auf die GdL zugeht. Es kann nur einen Kompromiss geben und der wird beiden weh tun, doch dafür müssen beide Seiten sich bewegen, die GdL war bisher die einzige Seite die sich bewegt hat, denn sie besteht längst nicht mehr auf die Forderung von 30 Prozent Lohnsteigerung. Jetzt wäre die Bahn an der Reihe sich zu bewegen, doch dies geht nicht über Zeitungsanzeigen oder durch Ablehnen von Kompromissvorschlägen.
Bei der Anhebung der Vorstandsgehälter und Aufsichtratsbezüge war die Bahn nicht so zögerlich, da hatte sie keine Angst und die Gehälter sind in den letzten Jahren regelrecht explodiert.

3 Kommentare

  • 1. eule70 schrieb am 16th November 2007 um 01:22 :

    Aber mit ihrer lächerlichen ganzseitigen Anzeige von heute spiegelt sie den Leuten Verhandlungsbereitschaft vor, und es scheint, darauf fallen manche rein und sind jetzt sauer auf die GDL statt auf die Bahn.

  • 2. bembelkandidat schrieb am 16th November 2007 um 02:48 :

    es ist schon ein hohn, wie wir veräpplert werden, an welchen verhandlungstisch soll die gdl denn zurückkehren, wenn es nix zu verhandeln gibt und nur uralt-sauer-bier in neuen schläuchen angepriesen wird, als wäre es ein “göttliches” geschenk…
    und dann noch mit unseren steuermittel-subventionen und fahrgeldern solche üblen propaganda-anzeigen schalten ist einfach nur noch zum ****** bleh

  • 3. doerfler schrieb am 16th November 2007 um 11:13 :

    Und es fallen richtig viele drauf rein und es wird nicht mal gemerkt das sich die Propaganda-Anzeige der Bahn von ihren eigenen Angebot erheblich unterscheidet. Bisher war von 4,5 Prozent bzw. 6,5 Prozent Erhöhung die Rede, letzteres aber nur bei Erhöhung der Stundenarbeitszeit, in der Anzeige ist mit einmal von bis zu 10 Prozent die Rede. Das war auch schon bei den letzten Anzeigen vor zwei Wochen der Fall, aber die GdL soll nur ihre Unterschrift unter den Tarifvertrag der mit Transnet abgeschlossen wurde setzen und dort gibt es keine 10 Prozent.

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