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Und wieder eine bittere Wahrheit

Der alte Spruch, die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer, bewahrheitet sich mal wieder. Eine Studie des DIW, welche in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, bringt es ans Tageslicht und straft der Bundesregierung Lügen.
Jeder zweite Bundesbürger besitzt keinerlei Ersparnisse, sie müssen zusehen wie sie täglich über die Runden kommen und für die Altersvorsorge bleibt kein Cent übrig. An ihnen geht der so gepriesene Aufschwung vorbei, während 10 Prozent der Deutschen fast zwei Drittel des Gesamtvermögens besitzen und fleißig vermehren.
Der DGB zeigt sich überrascht und der Rest schweigt, vor allen die Politiker von Union und SPD, die sich ja bald eine schöne Diätenerhöhung gönnen werden.
Um der ganzen Entwicklung etwas entgegen zu wirken, gibt es auch Vorschläge seitens des DGB und DWI: Erbschaftsteuer rauf und Freibeträge runter. Aber die Bundesregierung hat ja schon gehandelt: Erbschaftsteuer runter und Freibeträge rauf.

3 Kommentare

  • 1. Verbindulix schrieb am 8th November 2007 um 10:08 :

    Wo denkst du hin? Unter unserer Christlich “demokratisch/sozialen” und nicht zuvergessen “sozialdemokratischen” Regierung solltest du dazu angehalten sein an den Aufschwung zu glauben.Glaube und ordne dich unter,allein der Glaube zählt und nicht das bessere Wissen(erinnert mich verdammt nochmal an die Zeit 1933-1945)Ich selber bin in der Lage bei meinem Spitzenlohn von rund 550 Euro noch 3 cent monatlich zurückzulegen.Hoffendlich lebe ich lange genug um diese Rücklage im Alter schamlos verprassen zu können.Glaube mir der Aufschwung ist da, allein mir fehlt der Glaube.

  • 2. doerfler schrieb am 8th November 2007 um 14:25 :

    @Verbindulix: Ja, glauben ist alles.

  • 3. Vogel schrieb am 9th November 2007 um 21:22 :

    Alles richtig, was zum Thema gesagt wird, jedoch: Ungleiche Verteilung war immer und wird immer sein. Nennt sich heute Paretoprinzip (Vilfredo Pareto, s. Wikipedia oder beliebiges anderes Nachschlagewerk), hat Pareto 1896 “gefunden” ist aber so alt wie die Welt (auch das Wellental, könnte es sprechen, beschwerte sich: “He, Wellenberg, warum hast du mehr Wasser als ich? Ich find’ das ungerecht!”)!
    Unter Menschen läßt es sich am Besten formulieren: “Alle denken an sich, nur ich denk’ an mich!” alternativ: “Lieber reich und gesund als arm und krank!” - oder ist jemand der gegenteiligen Ansicht.
    Offensichtliche Naturgesetzlichkeiten beklagend zu kommentieren ist das Eine - man muss sich weder abfinden noch gutheißen -, im persönlichen Umfeld im Rahmen individueller Möglichkeiten anders zu wirken ist das Andere! Wie ein Rahmen auch persönlich gesetzt wird: Nur auf guten Willen kann gute Tat folgen!

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