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Sowas müsste Vorbildwirkung haben
In Italien hatte vor einiger Zeit ein Unternehmer einen Selbstversuch gestartet und wollte schauen, ob er mit dem Geld auskommen würde, was er seinen Angestellten zahlt.
Einen Monat lang wollte der Pasta-Produzent Enzo Rossi, zusammen mit seiner Frau von jeweils 1000 Euro leben, doch bereits nach 20 Tagen, war kein Geld mehr da. Deshalb hat er sich nach eigener Aussage anschließend geschämt, da er mitbekommen hat, dass diese Summe nicht ausreicht um eine Familie ein Jahr lang zu ernähren. Deshalb gibt es nun für seine Angestellten eine Lohnerhöhung von 200 Euro monatlich. (siehe derStandard.at)
So einen Selbstversuch sollten in Deutschland auch einmal die Konzernbosse durchführen, damit sie sehen, wie weit sie sich bereits von der Realität entfernt haben Dies gilt besonders für Bahnchef Hartmut Mehdorn, der immer noch nicht bereit ist, seinen Lokführern anständige Löhne zu bezahlen. Empfehlen würde ich so einen Versuch auch einmal dem Chef des ifo-Institutes in München, Hans-Werner Sinn, der ja der Meinung ist, dass Ungerechtigkeit gut ist und die Menschen ja nicht zu viel verdienen dürften. Auch für die Politiker von Union und SPD wäre er etwas, denn schließlich sind sie ja der Meinung, dass ein Leben unterhalb der Armutsgrenze menschenwürdig ist.


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