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Was wäre wenn?
Was für ein Urteilsspruch wäre heute eigentlich in Braunschweig verkündet wurden, wenn Peter Hartz, kein Manager gewesen wäre, kein Millionär und wenn er auch keinerlei Freunde in der Politik hätte.
Er wäre heute Nachmittag nicht als freier Mensch aus dem Gerichtsaal spaziert, wenn auch mit einem blauen Auge und etwas weniger Geld in der Tasche.
Soviel zum Thema unabhängige und gerechte Justiz.
Der ehemalige VW-Betriebsratchef Klaus Volkert, wird bestimmt schon Böses ahnen, denn bei ihm wird das Urteil ganz anders ausfallen, daran ließ die Oberstaatsanwältin Hildegard Wolff keinen Zweifel. Nicht Hartz war der Bösewicht, sondern Volkert.
Peter Hartz war ja nur ein Opfer, des Bestochenden. (siehe Süddeutsche Zeitung)
Gut zu wissen, falls ich also mal in Zukunft irgendetwas von einer Behörde haben möchte, habe ich also quasi einen Freibrief zur Bestechung, denn schließlich hat mich ja der Beamte dazu gezwungen. Aber wahrscheinlich würde es bei mir keine vorherige Urteilsabsprache geben und ich würde bestimmt auch nicht mit 2 Jahren auf Bewährung davon kommen.
Mein Gott, was ist hier nur los, ich brauche mich doch wirklich nicht mehr zu wundern wenn die Menschen ihre Werte und den Anstand verlieren, da so etwas für Menschen mit Vorbildfunktion nicht mehr zu gelten scheint.


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