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Hussein hingerichtet

Mit einem Mord, beginnt also die Demokratie im Irak.
Was für ein Wahnsinn.

US-Präsident George W. Bush unterstrich noch einmal sein völlig beklopptes Welt- und Menschenbild. Die Hinrichtung sei ein Meilenstein auf dem Weg zu einem demokratischen Irak. (siehe Netzeitung) Also einfach genügend Menschen hinrichten und schon ist die Demokratie da, klasse.
Er und die irakische Regierung, haben mit dem heutigen Tag, die Tür zu einem demokratischen Irak zu geschlagen.
Ich kann eine Demokratie nicht mit einer Menschenrechtsverletzung beginnen.
Die irakische Regierung und die Justiz haben bewiesen, dass sie nicht besser sind wie Saddam Hussein, sie haben sein Werk fortgesetzt, im Irak hat sich nix geändert.

Wenn die EU und auch die UN, jetzt etwas Mut hätten, dann würden sie dem Irak und damit den USA jegliche Unterstützung beim Wiederaufbau verweigern und zwar solange, bis dort wirklich angefangen wird eine Demokratie aufzubauen und zwar eine, wo auch die Menschenrechte geachtet werden.

2 Kommentare

  • 1. chris-b schrieb am 30th December 2006 um 11:59 :

    Das sehe ich absolut genauso wie Du. Man kann doch nicht morden, um morde zu vehindern/bestrafen. Das ist sowas von paradox.
    Aber von Busch und seinen Schergen erwartet man ja mittlerweile nichts anderes mehr.

    Gruß Chris

  • 2. doerfler schrieb am 30th December 2006 um 14:44 :

    @chris-b: Wir entwickelten uns halt langsam wieder zurück, aber selbst im Mittelalter gab es ein besseres Rechtssystem, als das im Irak.

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