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Ausstellungsbesuch

Gleich vorne weg, Euer Daumendrücken hat geholfen. Ich brauchte nur gute fünf Minuten an der Kasse anstehen und als ich die Eintrittskarte in meinen Händen halten konnte, war die Öffnungszeit auch schon ran, so das ich nach weiteren zwei Minuten im Museum war.
Die Fahrt zum Museum hatte am längsten gedauert und ich war dank MVB dann doch etwas später am Museum angekommen als gedacht, aber dadurch war ich pünktlich zur Eröffnung vor Ort.

Ich fang einfach mal ganz von vorn mit meinem Bericht vom Ausstellungsbesuch an.

Anstatt mit dem Auto wollte ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die Ausstellung “Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation” besuchen (jedenfalls einen Teil des Weges wollte ich mit diesen bestreiten), dadurch das ich in den Genuß eines kostenlosen Parkplatzes in Straßenbahnnähe komme, musste ich also nur mit meinem Auto von zu Hause bis zu diesem Parkplatz fahren und dann sollte es mit der Bahn weiter gehen. Die derzeit wegen Schienenarbeiten aber nicht fährt, dafür fahren Busse, aber das wusste ich bereits. Aber ich dachte, dass die Busse im Takt der Straßenbahnen fahren, doch dem ist nicht so. Ein Bus für drei Straßenbahnlinien und das dann alle 10 Minuten, also das ist dann doch arg wenig.
Kurz vor der Haltestelle fuhr auch gerade ein Bus los und ich musst zehn Minuten warten und das im leichten Nieselregen. Das war dann auch der Grund für die kleine Verspätung, aber viel schlimmer fand ich die Enge im Bus. Wie gesagt drei Straßenbahnlinien in einen Bus rein.
Egal, die Busfahrt dauerte ja nicht lange und dann konnte ich in die Bahn umsteigen und direkt bis vor das Museum fahren und mich in die Schlange an der Kasse einreihen.

Im Museum habe ich mich sofort “verlaufen”, ich bin immer der Menschenmenge nach, bis ich mich erneut in einer Schlange wiederfand und da stand ich dann und es ging nicht vorwärts. Bis ich dann bemerkte, dass ich in der Garderobe war, aber meine Jacke wollte ich nicht abgeben und eine Tasche hatte ich auch nicht bei mir also scherte ich aus der Schlange wieder aus und fand dann auch den Weg zur Ausstellung, ich hatte das Schild übersehen, kann ja mal vorkommen.

Als ich dann am Eingang zu Ausstellung stand, wollte ich mir eigentlich solche Kopfhörer mitnehmen, so das ich mir einiges zu den Exponaten hätte anhören können. Das hatte ich mir zu Hause schon festvorgenommen gehabt. Aber das da irgendetwas nicht stimmt, dass konnte ich an den Gesichtern und der Hektik des Personals bereits erkennen. Der Schlüssel zum Schrank für die Technik fehlte. Es waren zwar Schlüssel da, aber die Falschen. Ein Besucher probierte sogar selber die Schlüssel aus. Uns wurde dann gesagt, dass es etwa zehn Minuten dauern würde, bis eine Kollegin mit einem Schlüssel da wäre. Ein weiterer Besucher kam hinzu und fing an zu schimpfen, der erste beruhigte ihn, “so etwas kann schon mal passieren, es schließlich erst der zweite Tag und da können Pannen vorkommen”, aber der Besucher ließ sich nicht beruhigen. Die netten Mitarbeiterinnen sagten uns, wir können doch schon mal rein gehen und kommen dann einfach wieder raus. Ich ging dann auch rein, aber als ich etwas später sah, wieviel Menschen Kopfhörer haben wollten, ging ich nicht wieder raus und es ging auch ohne Kopfhörer. Vielleicht besuche ich die Ausstellung ja später noch einmal und dann kann ich mir immer noch Kopfhörer besorgen.

Nun konnte ich mir die ersten Ausstellungstücke anschauen. Da gleich bei den ersten noch nicht viel Betrieb war, folgte ich nicht den eigentlichen Weg, denn ich hätte zuerst nach rechts abbiegen müssen, um mir die Römerzeit anzuschauen. Ich blieb erst einmal bei Otto I. und bestaunte sein Prunkschwert und die Elfenbeintafel. Nachdem ich mir noch ein paar weitere Stücke anschaute ging ich zu den Römern. Eigentlich war ich da schon etwas überrascht, denn in der Presse hieß es, die Austellung beginnt bei Otto I. also Anfang des 10 Jh.
Aber die alten Römer haben ja eigentlich den Grundstein gelegt, denn sie waren die Vorbilder der Reichsgründer und diese Exponate sind für mich eigentlich so mit die schönsten gewesen. Ein wunderbarer Amethyst mit dem Bildnis von Kaiser Konstantin I., oder ein ganz kleine Edelsteinbüste von Kaiser Trajan einfach wunderschön.
Leider musste ich mich hier in Geduld üben, um dies alles zu bewundern. Denn hier staute sich der Besucherverkehr etwas. Bei den Römern war auch nie einiges von Karl den Großen untergebracht, so zum Beispiel sein Leichentuch.
Nach dieser Abteilung ging es dann wieder zurück zu den Ottonen.

So ging es dann Epoche umd Epoche weiter, bis zum Ende des 15. Jahrhunderts. Wenn ich die restlichen Jahre sehen möchte muss ich nach Berlin fahren.
Jedenfalls hat sich das Magdeburger Museum in eine richtige Schatzkammer verwandelt, so viel Gold und Edelsteine und alte Kunst auf einen Haufen, dass gibt es sonst nirgendswo.

Was ich eigentlich auch bewundern muss, ist die Buchkunst von damals. Das ist alles per Hand geschrieben, aber so ordentlich und sauber und vor allen alles gerade, in einer Linie, wow. So kann heute kaum einer schreiben. Dann die Illustrationen dazu, einfach perfekt. Kein Fehler zu finden und so fein und farbenfroh, meistens noch vergoldet oder auf purpurnen Blätter. Das hat damals ein Vermögen gekostet und heute sind diese Bücher unbezahlbar, allein schon vom ideelen Wert.

Neben den Büchern gab es auch noch wunderschöne Kerzenständer zu sehen. Fast alle waren in Form von Tieren oder anderen Figuren gestaltet und immer aus Gold.

Irgendwann stand ich dann vor den Goldenen Barbarossakopf und etwas später vorm Onyx von Schaffhausen. Letzteres gilt ja als eines der schönsten Schmuckstücke des frühen Mittelalters und wurde danach eigentlich durch kein weiteres Kunstwerk übertroffen. Und er sieht wirklich wunderschön aus. So reich verziert und in der Mitta dann die Friedensgöttin Pax, welche so detailiert dargestellt ist. Wenn man sich mal vorstellt wie der oder die Künstler dieses Schmückstück hergestellt hat und dies mit der heutigen Technik vergleicht, einfach unglaublich.

Weniger prachtvoll dagegen waren die ganzen Kaiserkronen, fast alle nur aus Blei und für die Toten bestimmt. Schon komisch, kein lebender Kaiser schien eine Krone getragen zu haben, nur eine war zu sehen und die gehörte einem Kind. Was ebenfalls bemerkenswert ist, wieviele Ausstellungsstücke von den Frauen der Kaiser zu sehen sind. Die Kronen gehörten fast alle ihnen und die ein oder andere hatte sogar ein eigenes Siegel und wird auch ausdrücklich als Kaiserin bezeichnet. Damals gab es wohl doch schon so etwas wie die Emanzipation und die Frau hatte das Sagen im Haus.
Die goldene Bulle lag ein paar Räume weiter dann auch vor mir, ich hätte sie bald übersehen. Eigentlich kennt man ja nur dieses Blatt mit den vielen Siegeln dran (was ebenfalls ausgestellt wird), aber die Bulle selber ist ein Buch mit einem goldenen Siegel, richtig unscheinbar und doch das wichtigste Buch der deutschen Geschichte. Wenn man es so nimmt, der Vorläufer unseres Grundgesetzes. Denn das war die Verfassung des Reiches.

Von der Goldenen Bulle ist es eigentlich nur ein kurzer Weg zu wunderschönen Reliquien aus Prag. Darunter ein Bergkristallschale oder eine Bergkristallkanne. Die sieht wirklich wunderschön aus. Da erblasst eigentlich das Reliquar der heiligen Elisabeth.
Auch schön ist das Reliquar des Heiligen Veit. Das ist ein Stab aus Gold mit einem kleinem Turm und unter der Turmspitze, die aus einem Jesuskreuz besteht, befindet sich so etwas wie ein kleiner Wohnturm aus Bergkristall und da drin steht dann eine kleine Figur, welche die Relique des Hlg. Veits in den Händen trägt. Ebenfalls eine Meisterleistung der Handwerkskunst.

Anschließend konnte ich wieder zahlreiche Bücher (darunter den Sachsenspiegel) bestaunen, sowie einige Münzen.

Ab da neigt sich die Ausstellung so sachte dem Ende zu, denn es kommt nur noch die Epoche Habsburger, besser gesagt die Epoche von deren Aufstieg zur Weltmacht. Die Blütezeit der Habsburger ist dann in Berlin zu sehen.

Aber in Magdeburg sind die ersten Jahrzehnte der Habsburger ausgestellt und damit auch zahlreiche Kostbarkeiten. So zum Beispiel eines der ältesten erhaltenen Kartenspiele nördlich der Alpen oder Prunksattel von Albrecht II. Bei diesen frag ich mich nur, wie der auf das Pferd gepasst haben soll. Ziemlich klein und gar nicht rund und dem Rücken des Pferdes angepasst. Der Sattel wirkt doch ziemlich hölzern. Aber irgendwie wird der schon gepasst haben, sonst hätte Albrecht II. damit nicht reiten können.
Ebenfalls sehr merkwürdig anzuschauen ist der Reiterharnisch von Maximillian I. Die gesamte Rüstung sieht eigentlich völlig normal aus, nur die Schuhe, also die sind doch sehr gewöhnungsbedürftig. Denn die Spitzen der Schuhe sind sehr sehr lang, spitz und leicht gebogen. Zum Gehen kann man die Spitzen wohl abmachen. Aber zum Reiten, ich weiß nicht wie das gehen soll. Der muss doch das Pferd aufgeschlitzt haben.
Aus dieser Epoche waren ebenfalls viele Bücher zu bestaunen, sowie zahlreiche Gemälde, kleinere Glasbilder und Schmuckstücke.

Ja und dann war ich auch schon am Ausgang. Aber um zum richtigen Ausgang des Museum zu kommen, durfte ich noch die Edelsteinsammlung des Museums bestaunen. Da musste ich wieder einige Jahre zurück denken. Zuletzt war ich als Kind mit der ganzen Familie dort. Seitdem hat sich doch einiges geändert, genauso wie bei der Ausstellung der heimischen Tierarten. Früher hätte ich Stunden bei den ganzen toten Tieren verbringen können, so schön fand ich es dort. Heute hatte ich zwar nur einen kleinen Teil gesehen, aber das war schon beeindruckend. Wie gesagt, nur die heimische Tierwelt wurde nachgestellt und zwar fast originalgetreu, es scheint als ob die Tiere noch leben würden.

Aber dann verließ ich doch noch das Museum, aber nicht ohne mir einen Katalog zur Ausstellung zu kaufen. So kann ich mir in Ruhe noch einmal alles anschauen und es gibt viele interessante Infos zu den Ausstellungsstücken.

So das war also mein kleiner Bericht von der schönen Ausstellung, ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.

8 Kommentare

  • 1. bembelkandidat schrieb am 29th August 2006 um 23:37 :

    whow, danke für die ausführliche beschreibung, jetzt brauchen wir bei einem besuch schon mal keine kopfhörer, sind wir doch schon gut von dir vorbereitet :-)
    das mit dem bus ist natürlich absolut übel und schwachmatentum, drei linien in einen bus, bekloppt! schön, daß dich die ausstellung dann wenigstens entschädigte und vor allem das daumendrücken geholfen hat!

  • 2. Claudia schrieb am 30th August 2006 um 06:36 :

    Manchmal bleibe ich in den Museumsshop genauso lange “hängen” wie im Museum oder in der Ausstellung selbst. Es gibt dort immer so interessante Sachen zu sehen.

  • 3. doerfler schrieb am 30th August 2006 um 08:12 :

    @bembelkandidat: Habe uch doch gerne gemacht, ich hätte sogar noch doppelt so viel schreiben können. Aber nachher langweile ich Euch.
    Beim Bus darf nicht vergessen werden, in die umgekehrte Richtung musste ich ja damit auch wieder. Aber da war es nicht mehr so voll. Denn schließlich konnte ich bei der ersten Station einsteigen und ich befand mich in der ersten Bahn, hinter mir kamen dann die anderen beiden und dann fuhr er los. Nur gut das jetzt noch Ferien waren. Aber ab Donnerstag, wird das dann sehr eng im Bus.
    @Claudia: Im Museumsshop war ich nur ganz kurz, die Bücher zur Ausstellung werden getrennt verkauft. Das Angebot im Shop selber ist aber schon riesig.

  • 4. Jenny schrieb am 30th August 2006 um 08:21 :

    Das hört sich alles sehr interessant an. Und ich schätze, für Dich wäre es bestimmt nochmals angebracht, dort hinzugehen und das mit Kopfhörern zu hören, da lernt man ja doch noch eine Menge dazu.
    Und ja, das mit den Büchern hat mich doch auch sehr beeindruckt. Gab es damals nicht einen extra Beruf dafür? *grübel*

  • 5. Stefanie schrieb am 30th August 2006 um 08:55 :

    wow das ließt sich ja hochnteressant, so dass ich mal lust verspüre nach Magdeburg zu kommen D danke für den schönen Bericht *freu*

    Ich möchte noch kurz was anmerken. Wir haben zwar keine Straßenbahn mehr in Hamburg , aber, ich weis, wenn der Schienersatzverkehr läuft, dass es aus Oranisatorischen Gründen unmöglich ist, diese Zeiten der Bahnen( Takt) mit Bussen auf zu holen. dafür müssen ja erstmal die Busse und die Fahrer da sein ;)

  • 6. doerfler schrieb am 30th August 2006 um 09:21 :

    @Jenny: Bis Dezember habe ich noch Gelegenheit dazu und sicherlich werde ich diese auch noch mal nutzen und dann werden auch die Kopfhörer auf mich warten.
    Die Bücher wurden damals von Mönchen “hergestellt”, dass geschah alles noch per Hand und sie mussten künstlerich schon sehr begabt sein.
    Und wenn sie heute leben würden, dann säßen sie nur noch vor Gericht, denn schließlich kopierten sie ja andauernd. ;)
    @Stefanie: Ein Besuch in MD und im Museum lohnt sich auf alle Fälle. Dann kannst Du auch gleich das weltweit letzte Hundertwasserhaus bestaunen.
    Beim Schienenersatzverkehr haben sie die Abfahrtszeiten wie es sein muss mit den der Straßenbahnen getaktet, besser gesagt mit den von einer Linie. Ich weiß nicht wie viele Busse und Fahrer sie haben, aber ich denke es wäre möglich gewesen, einen kürzeren Bustakt einzuführen. Die Strecke ist nicht sehr lang und 50 Prozent davon führen auf einer schönen vierspurigen Straße lang wo der Bus freie Fahrt hat, es gibt dort zwar auch Haltestellen. Die Fahrtzeit beträgt insgesamt etwas mehr wie 10 Minuten und dann stehen die Busse noch einmal fünf Minuten an der einen Endstelle und warten auf die Bahn und an der anderen warten sie auf die Abfahrtzeit der einen Bahnlinie (für die sie ja fahren).
    Bei so einer kurzen Strecke ließe sich mit zwei Bussen mehr, schon einiges verbessern.
    Vor kurzen war ich in Rostock und dort war ebenfalls bei einer Straßenbahnlinie Schienenersatz und da fuhr andauernd ein Bus.

  • 7. Stefanie schrieb am 30th August 2006 um 19:31 :

    Ichhabe schon mal zu meinem Mann gesagt, dass wir mal die Oststädte besuchen sollten, da in einigen “schätze ” zu bewundern sind. Ich muss gestehen, bis auf die Strecke Hamburg Berlin, war ich noch nie im Osten, obwohl wir ja nun wirklich an der landesgrenze wohnen und z.b Ludigslust “um die ecke” ist.
    Ich weis nur von der VHH wie so es in etwa das ist,da ich selber wie mein Mann da beschäftigt sind. Und ich weis nur , dass wir in geesthacht …eine Außenstelle.. tagsüber nur einen Reservisten haben , aber ich weis, dass, wenn bei uns Schienersatzverkehr ist, dann fährt sogar der Betriebshofleiter persönlich einen Bus. Nur, dass es in HH und umgebung halt etwas anders läuft und da sind mehrere Busunternehmen zu einem Verbund und dadurch ist es Orgfganisatorisch anders machbar.
    aber mich als Fahrgast, würde das auch ärgern .

  • 8. doerfler schrieb am 30th August 2006 um 20:02 :

    @stefanie: Aber nicht nur Ludwigslust liegt um die Ecke. Da oben habt ihr noch Schwerin, Wismar und Rostock. ;)
    Ein Abstecher in den Osten lohnt sich wirklich, man mag es kaum glauben aber gerade für Familien wird hier sehr viel geboten. Der ländliche Raum ist ja sehr groß und fast überall wird sogar Erlebnisurlaub angeboten. Z.B. auf dem Reiter- oder Bauernhof.
    An Sehenswürdigkeiten gibt es auch so, selbst ich bin immer wieder überrascht, was es so alles geben tut. Im Fernsehen oder in der Zeitung stellen sie immer wieder diese Ort vor.
    Das sind eben die Auswirkungen der ganzen Sparpolitik, überall wird gespart und dann passiert so etwas.
    Jedenfalls haben sie bei uns immer noch einige Buse in Reserve, Fahrer müssten dann dazu auch vorhanden sein. Denn einige Busse müssen für Sonderfahrten herhalten und die ließen sich dann mit eintakten.
    Andere Verkehrsgesellschaften können die bei uns nicht übernehmen, denn bei uns gibt es keinen Verbund.
    Es gibt die Verkehrsbetriebe, die für den innerstädtischen Verkehr zuständig sind und einige wenige Vororte anfahren und für das Umland sind die Kreise zuständig und jeder Kreis hat eine eigene Verkehrsgesellschaft.
    Die fahren natürlich auch in die Stadt rein, da wo die MVB nicht fährt, haben sie sogar eigene Haltestellen und einige wenige teilen sie sich dann mit der MVB.
    Aber der Schienenersatz geht eigentlich noch.
    Richtig lustig wird es wenn die Bahn auf den Bus umsteigen muss.
    Mitunter nehmen die eine Gesellschaft aus einem anderen Kreis und die Fahrer dann dazu und die wissen dann z.B. nicht wo so sie bei uns im Ort anhalten oder das sie es sogar machen müssen.
    Das ist dann für die Fahrgäste immer ein Abenteuer.
    Einmal war es sogar so, dass der Bus wieder zurück fahren musste, da er unser Dorf vergessen hat.
    Aber da hat vor Jahren auch schon einmal ein Zug geschafft.
    Obwohl das eigentlich öfters vorkam. Ganz selten hat der Zug direkt am Bahnsteig gehalten. Der erste oder letzte Wagen stand immer hinterm Bahnsteig und wer dort drin war, musste halt klettern. Einfach zur nächsten Tür gehen ging, denn dann fuhr er schon wieder los. Achja, dass waren noch Zeiten.

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