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WASG stimmt für Fusion mit Linkspartei und gegen Wahlantritt in Berlin

Die WASG hat gestern in Ludwigshafen, die Weichen zur Fusion mit der Linkspartei.PDS gestellt.
Mit 186 zu 107 Stimmen beschloss der Parteitag, den Fusionsprozess fortzusetzen.
Der Alleingang der Berliner WASG wurde per Antrag abgelehnt.
Wahlantritte gegeneinander sind laut Beschluss nicht erlaubt. (siehe Netzeitung)

Über dieses Ergebnis ist auch der Fusionsbeauftragte der Linkspartei, Bodo Ramelow, sehr zufrieden. In einem Interview mit der Tagesschau erklärte er sich bereit auch weiterhin mit der Berliner WASG zu verhandeln. (siehe tagesschau)
Endlich gibt es auch mal positive Meldungen über die neue Linke und naja vielleicht wird es ja doch noch was.

4 Kommentare

  • 1. Wilhelm [Schoggo-TV] schrieb am 30th April 2006 um 11:24 :

    Gegenwind:
    n-tv 30-04.2006 : WASG-Landesverbände bleiben stur
    http://www.n24.de/politik/inland/index.php/n2006043010422700002

    Ich ehe solche Geschichten mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

    Weinend, weil ich nie verstanden habe, daß Menschen nicht verstehen, daß sie nur dann gemeinsam stark sind, wenn sie hinter ihre kleinen persönlichen “Bedürfnisse” zurücktreten.

    Lachend, weil auch ich eine politische Position habe und mich selbstverständlich darüber freue, wenn sich die Gegenseite selbst demontiert.

  • 2. doerfler schrieb am 30th April 2006 um 12:25 :

    @Wilhelm: Ja, es ist eigentlich traurig, dass einige dies nicht erkennen wollen. Die eigene Profilierung scheint anscheinend wichtiger zu sein.

  • 3. bembelkandidat schrieb am 30th April 2006 um 19:55 :

    für die geplante fusion sind das in meinen augen sehr viele gegenstimmen, wenn sich da mal nicht schon die nächste abspaltung abzeichnet…

  • 4. doerfler schrieb am 30th April 2006 um 20:00 :

    Ja, dass Ergebnis könnte besser sein. Aber ich hoffe mal, dass die Aussagen einiger Vorstandsmitglieder stimmen.
    Denn die Delegierten wurden noch gewählt als die WASG nur 3000 Mitglieder hatte und jetzt hat sie 12.000.
    Aber ich denke mal es läuft am Ende vielleicht doch auf eine Spaltung hinaus, denn nicht umsonst kommt von der Linkspartei nur das Angebot an die willigen Mitglieder.
    Also hier hat man sich mittlerweile darauf eingerichtet.
    Gut, vielleicht wäre das gar nicht mal so verkehrt, denn wenn ich mir die Fusionsgegner so anschaue, also auf die kann ich wirklich verzichten.

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