Der Linksbote » 2006 » January

Ich will es ganz kurz und schmerzlos machen.

Der Gewinner ist Daimler Chrysler. Herzlichen Glückwunsch.

Weiter so, denn 32.000 Stellen sind etwas wenig.

So, damit eröffne ich bereits den Februar-Pool und bitte Leute seit dieses mal nicht so geizig mit Euren Vorschlägen.

Alle Unternehmen im Land sind ebenfalls aufgerufen, mit zumachen beim Wettbewerb!!! Nur so geht es aufwärts in Deutschland.

Wow, was für eine Meldung.
Durch ein Panne bei T-Systems, stehen mehrere Hundertausend Firmen und Selbständige kurz vor der Zahlungsunfähigkeit.

Seit diesem Jahr müssen die Unternehmen, ihre Sozialbeiträge immer zum Ende eines Monats für den Folgemonat abführen. Da es dadurch im Januar für viele Unternehmer zu einer höheren finanziellen Belastung kommt (denn im Januar wird doppelt abgebucht), war eigentlich vorgesehen, dass es möglich ist, die Januar Beiträge auf 6 Monatszahlungen zu splitten. Doch damit ein Unternehmen das auch machen kann, musste es vorher eine sogenannte “Null-Meldung” abgeben.

Ja und von diesen Meldungen, sind nach einen Stern-Bericht, nur etwa ein Viertel bei den Krankenkassen angekommen. Somit wurden die Beiträge bereits am Freitag abgebucht.
Dadurch werden viele Unternehmen ihre Kreditlinie überschreiten und müssen deshalb hohe Überziehungszinsen zahlen. Im schlimmsten Fall sind sie miteinmal sogar Zahlungsunfähig.
Bei T-Systems kam man anscheinend nicht mit der Menge der “Null-Meldungen klar”.

Nun sollen die Unternehmen Erstattungsanträge stellen, damit sie das Geld wieder zurückbekommen.
Doch bei der mit Sicherheit sehr hohen Zahl dieser Anträge, wird es wohl lange dauern, ehe die betroffenen Unternehmen ihr Geld wiedersehen. Bis dahin sind sie Pleite.

Soviel zum Thema Qualität aus Deutschland.

[Quelle: Stern]

Wird er wieder den starken Mann spielen wollen, der keine Gnade und christliche Nächstenliebe kennt? Oder wird er dieses Mal einen Todeskandidaten begnadigen?
Am 21. Februar soll Michael Morales hingerichtet werden.
Doch gibt es Zweifel an seiner Schuld.

Richter Charles McGrath, welcher Morales vor über 20 Jahren noch zum Tode verurteilt hatte, hat nun ein Gnadengesuch beim kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger eingereicht.

Mit der Begründung es gebe erhebliche Zweifel, an der Schuld von Morales. Einer der Zeugen soll vor Gericht gelogen haben.
Die beiden Top-Anwälte David Senior und Kenneth Starr haben das Gnadengesuch ebenfalls unterzeichnet. (siehe Spiegel Online)
Ich bin jetzt mal gespannt, ob Schwarzenegger dieses Mal einen Menschen begnadigt. Aber wahrscheinlich wird er es nicht tun, denn auch bei Stanley “Tookie” Williams gab es erhebliche Zweifel an seiner Schuld. Und somit könnte die Liste, der auf Schwarzeneggers Geheiß ermordeten Menschen länger werden.

[Quelle: Spiegel Online]

Bundeskanzlerin Angela Merkel reist heute in den Nahen Osten.

Zuerst wird sie in Israel mit den amtierenden Ministerpräsidenten Ehud Olmert zusammentreffen. Morgen soll es dann auch Gespräche mit den Präsidenten der Palästinensergebiete, Mahmud Abbas, geben.
Und jetzt wird berichtet, dass die Hamas auch mit Angela Merkel reden will. (siehe Netzeitung)
Das ist natürlich schon irgendwie eine Zwickmühle, Palästina versinkt nachdem Sieg der Hamas im Chaos, die Fatah kämpft gegen die Hamas und Anhänger der Hamas gegen Israel. (siehe Süddeutsche Zeitung)
Soll sie nun mit ihr reden?

Eigentlich schon, aber nur um ihr zu sagen, dass die Hamas mit Israel reden soll und auf Gewalt gegen Israel verzichtet. Vorher sollte Merkel aber auch die israelische Führung davon überzeugen, dass es besser ist jetzt mit der Hamas zu reden und am Frieden in Nahost festzuhalten.

Es ist einfach unsinnig anzukündigen den Palästinensern alle Hilfen zu streichen, wenn sie den Frieden nicht wahren, aber ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zu nehmen, bei der sie zeigen können, dass es ihnen mit den Frieden ernst ist. Doch die Palästinenser müssen dann auch wirklich beweisen, dass sie endlich in Frieden mit Israel leben wollen. Und Israel muss ebenfalls den Beweis antreten und das geht nur über Verhandlungen.

Das Bremer Verwaltungsgericht hat gefordert, dass es Nachbesserungen bei den Regelsätzen des Arbeitslosengeldes-II geben muss.
Es wies aber gleichzeitig eine Klage gegen das ALG-II ab. Das Gericht ist zu der Überzeugung gekommen, dass die Höhe des ALG-II nicht verfassungswidrig ist. (siehe Linkszeitung)
Selbst mit Hartz-IV sei noch ein Menschenwürdiges Leben möglich.

Gut, wenn sie sich darauf beziehen, dass niemand verhungern muss, so haben die Richter recht. Aber ob es sich um ein Leben in Würde handelt, dass möchte ich doch in vielen Fällen bezweifeln. Wenigstens sind sie der Meinung, dass die Sätze doch erhöht werden müssten.

[Quelle: Linkszeitung]

Die finden heute, immer mal wieder statt. Also keine Panik, noch ist alles im Grünen Bereich. ;)

Ich habe wieder etwas gebastelt.
Wie unschwer zu erkennen ist, fehlt  Blogroll in der Seitenleiste. Dafür gibt es nun eine extra Seite mit allen Links. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.

In der Seitenleiste, wird aber demnächst eine weitere kleine Verbesserung geben, ich hoffe jedenfalls das ich es auch schaffe sie einzubauen.

Das genaue Gegenteil zu gestern.
Die Straßen voll, die Ampeln Rot und alle die vor mir fuhren waren sehr, sehr langsam.
Das mag vielleicht daran gelegen haben, dass einige Radfahrer oder Trecker mit Anhänger (einer sogar mit Kühen drauf) darunter waren.
Richtig ärgern musste ich mich heute auch. Das tue ich eigentlich immer noch.
Ich fahre so die Straße lang, da sehe im Graben etwas größeres Weißes. Erst dachte ich es ist ein Schwan. Als ich näher kam, dachte ich es eine Gans. Denn das Tier war doch etwas schlanker, als ein Schwan. So als ich dann parallel zum Tier stand, da sah ich das es ein strahlend weißer Reiher war und dann flog er auch schon weg.
Da habe ich mich so geärgert, dass ich meine Kamera nicht bei mir hatte. Denn dann hätte ich ihn noch fotografieren können. Für größere Entfernungen reicht ja nun einmal ein Handy nicht aus.

Aber ich hatte heute auch großes Glück. Auf der Straße wo ich danach langfuhr, ereignete sich nur ein paar Minuten später ein schwerer Unfall. Ein Autofahrer fuhr gegen einen Baum.

Nun kann ich mich wirklich voller Stolz, Anteilseigner einer Bank nennen.
Heute früh kam mein Anteilsschein.

So und nun Leute rennt schön zu meiner Bank und lasst Euer Geld dort. Alles meins. ;)

Bei der Zeit ist jetzt ein Artikel, über denn Fall Susanne Osthoff erschienen.

Jens Jessen beschreibt, wie die ganze Kampagne mit all ihren Wendungen, gegen Susanne Osthoff betrieben wurde.

Erst war sie die Verrückte, dann die Unschuldig und nun die Betrügerin. Das nur weil Journalisten aufgehört haben Fakten zu sammeln und aufzuschreiben. Sie haben Spekulatutionen betrieben.
Susanne Osthoff gegenüber, gab es fast nie den Hauch einer wirklichen Anteilnahme.

Der Artikel ist absolut lesenswert, nur die Gründe für diese Kampagne gegen Susanne Osthoff kommen leider etwas zu kurz.

Was bleibt, ist immer noch die Frage, nach dem Warum dieser Schmutzkampagne. War es wirklich nur die Intention, der Öffentlichkeit eine andere Strategie zu fahren? Eine Strategie in der eine unangenehme Person aufgebaut wird, weil man glaubte das käme bei den Lesern an?

Jedenfalls hat die Kampagne bereits während der Entführung begonnen. Darauf hätte Jessen vielleicht noch eingehen sollen. Denn es begann nicht erst damit, dass Susanne Osthoff verrückt ist. Nein gleich zu Beginn der Medieninszenierung, war sie selber schuld, dass sie entführt wurde.
[via Martina]