Der Linksbote » 2006 » January

Ich wollte heute einfach mal ein kleines Abenteuer erleben und somit entschloss ich, dass ich heute einkaufen fahre und zwar zu einem Laden, wo ich bestimmt schon seit zwei Jahren nicht mehr war.
So ich also los, raus aus dem Dorf und rein in die Stadt. Ampeln natürlich wieder alle Rot und hinter den schon bekannten Bahnübergang kommt dann eine kleine Baustelle. Die ist aber auf der anderen Straßenseite und nimmt fast die ganz Straßenbreite in Anspruch, ist aber nicht weiterschlimm, denn es gibt ja noch den Radweg und dann fährt man halt darauf weiter. Was ja auch kein großes Problem darstellt, so lange nicht gerade ein Radfahrer einen entgegen kommt. Natürlich musste nun unbedingt, als ich dort auf den Radweg lang fuhr, ein Radfahrer mir entgegen kommen. Erst wusste er nicht so recht was er tun solle, umfallen, weiterfahren oder anhalten. Er entschied sich dann für letzteres. Den ganzen Beitrag lesen…

Es sind bald Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt (ja ich weiß woanders auch) und wenn ich so bei uns durch die Gegend fahre und schaue, ja da sehe ich mittlerweile die ersten Wahlplakate.
Aber alle sind sie nur von einer Partei, der MLDP. Jedenfalls hängt bei uns ein Dorf und eine Stadt weiter, an jeden zweiten Laternenmast von denen ein Plakat.

Wenn ich dann so zurückdenke, die machen das nun schon seit ein paar Jahren so. Woher haben die eigentlich das Geld dafür? Das ist doch teuer.

Man wird ja mal fragen dürfen.

Die Zahl der Arbeitslosen, ist wie bereits im letzten Januar auf über fünf Millionen gestiegen.

Derzeit sind 5,012 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, dass entspricht gegenüber den Dezember einen Anstieg um 408.000 Arbeitsuchenden. Die Quote ist somit um 1 Prozentpunkt auf 12,1 Prozent gestiegen.

Selbst wenn man nun in Betracht zieht, dass in den Wintermonaten die Arbeitslosenzahlen immer etwas ansteigen, so kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen, warum hier immer noch von einer rückläufigen Tendenz gesprochen wird. (siehe Tagesspiegel)

Es wird auch auf die hohe Zahl der älteren Arbeitslosen verwiesen, die sich alle im Januar als arbeitslos gemeldet haben, denn ab Februar verkürzt sich ihr Anpruch auf Arbeitslosengeld um 10 Monate.
Ob die sich nun alle im Januar melden oder erst etwas später, irgendwann wären sie sowie in der Statistik.
Wenn wir uns dann noch anschauen, wieviele Firmen Entlassungen angekündigt haben, ja dann werden uns wohl auf noch höhere Zahlen einrichten müssen.

Einen kleinen Auflug haben am Sonntag acht Wildschweine in Dessau unternommen. Aber dabei haben sie sich auch wie Schweine benommen und einen großen Sachschaden angerichtet.
Eine Straßenbahn-Haltstelle wurde zerstört, ein Unfall verursacht und Fußgänger wurden in Angst und Schrecken versetzt.
Eines der Wildschweine verschwand sogar in einer Videothek und nun ratet mal in welchen Bereich es reingerannt ist. Richtig, es war nicht der Familienbereich.

Vier der acht Tiere mussten ihren Ausflug mit ihren Leben bezahlen, sie wurden erschossen. (siehe Mitteldeutsche Zeitung)

Heute war es wieder so ein Tag, der nur zum sich aufregen war.
Fast alle Ampeln rot. Zu allen Überfluss musste ich noch eine halbe Ewigkeit an einen Bahnübergang warten. Dann hatte ich ein Auto vor mir, also das hat vielleicht gestunken. Aber sowas von. Boah. Also ob der mit einen Kohlenofen gefahren ist. Gequalmt hat er jedenfalls so.
Doch der richtige Aufreger kam dann noch. Ich habe heute 10 Euro verloren. *schnief*

Ich fuhr so die Straße lang und von hinten kam ein großer dunkler Geländewagen angeschossen. Er konnte mich aber nicht überholen, ich befand mich noch in der Stadt.
Naja jedenfalls wettete ich mit mir um 10 Euro, dass er sobald wir draußen sind, mich überholen wird. Tja und das hat er nicht gemacht. Wette verloren, Mist.

Könnt ihr mir glauben. Das Thermometer steht schon bei plus zwei Grad.

Ich werde mal so sachte anfangen, den Grill wieder auf Vordermann zu bringen. Denn wenn die Temperaturen weiterhin so rasant steigen, haben wir hier bald über 30 Grad im Schatten. ;)

Falls bei der in Baden-Württemberg angelaufenen Urabstimmung das Quorum von 75 Prozent erreicht wird, soll es bereits in der kommenden Woche zu Streiks in Baden-Württemberg kommen.

weiterlesen beim Streikposten

Immer mehr Sachsen-Anhalter sind finanziell am Ende.
Alle neun Minuten ergeht im Land ein Pfändungsbeschluss und alle zwei Stunden wird eine Zwangsversteigerung beantragt. (siehe Mitteldeutsche Zeitung)

Insgesamt hat es 113.585 eidesstaatliche Versicherungen im Jahre 2004 gegeben, zum Vergleich, 2002 waren es noch 33.647 Fälle. In 4330 Fällen ist es zu einer Zwangsvollstreckung gekommen.

Die Hauptursachen für dieses katastrophale Ergebnis, sind Mobilfunkverträge und mittlerweile auch Hartz-IV.

Besonders erschreckend dabei ist, dass vieler Eltern bereits im Namen ihrer Kinder Handy-Verträge abschließen und somit diese ebenfalls in die Schuldenfalle treiben. So hat es bereits gegen ein sechs Monate altes Kleinkind einen Vollstreckungsbeschluss gegeben.

Aber wie schon gesagt, nicht allein das Verantwortungslose Handeln viele Menschen, ist Schuld an der Misere. Nein viele sind erst durch Hartz-IV zu Schuldnern geworden, zu Mitschuldnern nämlich.

[Quelle: Mitteldeutsche Zeitung]

Ist das nicht schön?

Der Süddeutschen Zeitung liegt eine Anweisung des Stuttgarter Innenministeriums vor. In dieser werden die Behörden angewiesen, bei allen einwanderungswilligen Muslime den umstrittenen Einbürgerungstest anzuwenden.

Jeder Muslim wird unter Generalverdacht gestellt.

Damit werden die Aussagen des Baden-Württembergischen Innenministers  Heribert Rech (CDU) wiederlegt. Er hatte noch vor kurzen gesagt, dass der Test nicht für alle Muslime gelten soll, sondern nur bei denen angewandt werden wird, bei denen es erhebliche Zweifel gebe. (siehe hier)
Obwohl bereits damals die taz herausgefunden hatte, dass der Test in einigen Städten auf alle die sich zum Islam bekennen angewendet wird.

Also wenn es schon so einen Test gibt, dann sollte er auf alle Einwanderer angewandt werden, um wenigstens den Schein zu wahren. Aber hier bewusst eine ganze Religion diskriminiert.